{{ 'Go back' | translate}}
Njus logo

Technologie nachrichten | Njus Deutchland

10 günstige Alternativen zu teurem Apple-Zubehör

Technologie TECHBOOK

1649 Euro kostet derzeit das teuerste iPhone-Modell: das XS Max mit 512 GB Speicher. Und selbst das günstigste der neuen iPhone-Modelle, das XR, ist mit 849 Euro in der kleinsten Speicherversion (64 GB) für viele Anwender noch zu teuer. Doch nicht
'Stolze Preise, die Sie aber nicht zahlen müssen. Denn zum kompletten Line-up des Apple-Zubehörs gibt es im Netz fast überall günstigere und oft sogar genauso gute Alternativen. TECHBOOK zeigt Ihnen die zehn besten Alternativen zu teurem Apple-Zubehör.'

Smart-Display-Vergleichstest: Echo Show 5 vs Show vs Spot

Technologie TechStage

Egal ob Echo Show 5, Show oder Spot: Die smarten Displays von Amazon sprechen nicht nur, sie zeigen auch Wetterdaten, Videochats, Song-Texte un mehr. Wir zeigen, welches Gerät für wen das Beste ist.
'Egal ob Echo Show 5, Show oder Spot: Die smarten Displays von Amazon sprechen nicht nur, sie zeigen auch Wetterdaten, Videochats, Song-Texte un mehr. Wir zeigen, welches Gerät für wen das Beste ist.Seit Juli 2019 verkauft Amazon den Echo Show 5. Heise+ hat dazu bereits einen ausführlichen Test. Dabei steht das 5 für die Größe des Displays. Es ist mit 5,5 Zoll deutlich kleiner als das 10-Zoll-Display des Echo Show der 2. Generation (Testbericht). Der Echo Spot (Testbericht) fällt mit seinem runden 2,5-Zoll-Bildschirm schon optisch aus der Reihe. Wir zeigen, für wen sich welches Gerät am besten eignet. Wer sich fragt, ob er überhaupt ein Smart Display braucht, oder ein klassischer Echo-Sprachassistent nicht die bessere Lösung ist, dem empfehlen wir unseren Vergleichstest: Amazon Echo Dot vs Plus vs Show.OptikEgal ob Echo Show 5, Echo Show oder Echo Spot: Auf der Front dominiert ein Display. Der Displayrahmen beim Show 5 ist minimal schmaler als bei den anderen. Auch ist der Show 5 der einzige im Bunde, der bei der weißen Farbvariante auch diesen Rahmen weiß einfärbt und ihn nicht schwarz lässt. Auf der Unterseite sorgt ein jeweils groß genug dimensionierter Gummifuß für ausreichenden Halt.Oben zeigen alle Modelle drei physische Knöpfe. Zwei für die Lautstärke, einer, um das Mikrofon stumm zu schalten. Dieser leuchtet dann rot. Der Echo Show 5 hat als einziger einen Schiebeschalter, der sich vor die Kamera legt, um sie zu bedecken. Etwas vergleichbares haben wir bereits im Lenovo Smart Display (Testbericht) gesehen. Diese echte Kameraabdeckung könnte viele Freunde finden.Bezüglich der allgemeinen Form sieht man dem Echo Show 5 und dem Echo Show ihre Verwandtschaft an. Beide laufen auf ihrer Rückseite spitz zu, beide wurden mit einem Stoff bespannt, beide wirken gefällig. Der Echo Spot ähnelt einer an zwei Stellen beschnittenen Kugel: Der erste Schnitt schafft die Stand-, der zweite die Displayfläche. Das ist ungewöhnlich und polarisiert. Die einen würden sich den Spot aus optischen Gründen nie ins Wohnzimmer stellen, die andere gerade deswegen.SpracherkennungBezüglich der Mikrofone gibt es zumindest bezogen auf die Anzahl Unterschiede: Der Echo Show hat deren acht, der Echo Spot vier und der Echo Show 5 zwei. Wer nun meint, dass mehr Mikrofone für eine zuverlässigere Spracherkennung sorgen, liegt daneben. Wir haben einen einfachen Sprachbefehl per Smartphone aufgenommen und ihn in verschiedenen Lautstärken wiedergegeben. Das Ergebnis: Die drei Smart Displays sind gleichauf. Nur ganz selten erkannte der Echo Show 5 das Erkennungswort „Alexa“ zuverlässiger – obwohl es das Gerät mit den wenigsten Mikrofonen ist.DisplayDas 2,5-Zoll-Display mit 480 × 480 Pixeln und einer Pixeldichte von 271 ppi des Echo Spot ist eine nette Ergänzung. Allerdings erweist sich die runde Form als Nachteil, wenn es darum geht Texte zu lesen oder gar Videos anzuschauen. Das klappt beim Show 5 und Show viel besser, was in erster Linie am Seitenverhältnis von 18:9 (2:1) bei Show 5 und 16:9 bei Show im Querformat liegt. Das 5,5-Zoll-Display des Echo Show 5 löst 960 × 480 Pixel auf und kommt auf eine Pixeldichte von 195 ppi. Das 10 Zoll große Display des Echo Show zeigt 1280 × 800 Pixel und kommt auf 150 ppi. Das klingt erst einmal nach sehr wenig, gerade wenn man die Pixeldichte mit heutigen Smartphone-Standards vergleicht. Selbst ein Nokia 5.1 Plus (Testbericht), welches von uns wegen seiner geringen Auflösung gerüffelt wurde, quetscht mehr Pixel auf ein Inch. Trotzdem stört weder bei Show 5 noch bei Show die niedrige Pixeldichte, da man ein Smartdisplay ohnehin eher aus einem Abstand von einem Meter und mehr betrachtet. Insgesamt gefallen und alle drei Displays. Sie sind hell genug, farbenfroh und dimmen bei Dunkelheit zuverlässig ab. Beim Show 5 hätten wir uns jedoch eine bessere Blickwinkelstabilität gewünscht.PerformanceAls SoC kommen sowohl beim Echo Spot als auch beim neuen Echo Show 5 der betagte Mediatek MT8163V aus dem Jahr 2015 zu Einsatz. Der Echo Show setzt auf den ein Jahr jüngeren und etwas potenteren Intel Atom x5-Z8350-Prozessor. Das schlägt sich auch in der Performance nieder. Während der Echo Show in den meisten Fällen schnell reagiert und auch Videos ohne größere Verzögerungen abspielt, muss man beim Echo Spot und Show 5 manchmal mit Gedenksekunden rechnen.Eine Besonderheit am Echo Show: Er bietet eine integrierte Zigbee-Bridge. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die gerade beginnen, sich mit Smart-Home-Geräten wie Philips Hue (Testbericht), smarten Steckdosen (Ratgeber) oder smarten Heizkörperthermostaten (Vergleichstest) auszustatten und sie über den Echo Show in die Cloud bringen. KlangEs ist schon erstaunlich, welch vollen Klang Amazon aus dem kleinen Show 5 mit seinem 42-mm-Lautsprecher kitzelt! Dabei strahlt das Smart Display den Sound durch Öffnungen unterhalb des Bildschirms direkt nach vorne ab. In einen Kegel bis zu drei Metern entfaltet der Show 5 seinen Klang optimal. Außerhalb dieses Bereichs wirkt der Sound schnell dumpf. Was uns weniger gut gefällt ist der insgesamt zu starke Bass, der jedoch mit dem Equalizer etwas zurückgedreht werden kann und sollte.Trotzdem ist sein Klang deutlich besser als der des Echo Spots mit 36-mm-Lautsprecher. Zwar ist auch sein Sound passabel, allerdings stört hier besonders dass man ihn über seine kritische Lautstärke hinaus aufdrehen und damit übersteuern kann. Der große Echo Show hat nicht nur gegenüber sein Smart-Display-Brüdern bezüglich des Klangs die Nase vorne, er bietet sogar Echo-übergreifend die beste Sound-Qualität. Dabei strahlen zwei 50-mm-Treiber nach hinten ab. Unterstützt werden sie von einem passiven Bassradiator. Die Kombination erzieht klare Höhen, ausgewogene Mitten und einen tiefen Bass, der im Gegensatz zum Show 5 nicht deplatziert wirkt. Klar ist der Echo Show keine vollwertige Musikbox wie der Sonos One. Allerdings ist er nah dran.KameraWer mit dem Smart Display viele Videotelefonate führt, könnte mit dem großen Show glücklich werden. Es bietet dank des größten Displays nicht nur den höchsten visuellen Komfort, es hat außerdem mit 5 Megapixeln die beste Frontkamera. Da ist die Kamera des Show 5 mit 1 Megapixel schon deutlich unschärfer. Trotzdem ist sie durchaus brauchbar, insofern das Umgebungslicht ausreicht. Der Echo Spot filmt mit 0,3 Megapixeln und bietet auch abseits seiner Auflösung die schlechteste Videoqualität.PreisFazitErstaunlich, dass Amazon nach dem Erscheinen des Show 5 den Echo Spot (Testbericht) nach wie vor im Portfolio hat. Denn eigentlich gibt es abseits seiner extravaganten Form kaum Argumente für ihn. Im Vergleich zum Echo Show 5 ist er teurer, hat den schwächeren Klang, das unpraktischere Display und eine gering auflösende Kamera.Die eigentliche Frage lautet also: Soll ich mir einen Echo Show 5 oder einen Echo Show der 2. Generation (Testbericht) kaufen? Tatsächlich haben beide ihre Daseinsberechtigung. Für den Echo Show spricht sein großes Display, insofern man ihn zum Beispiel zum Filmeschauen in der Küche so groß braucht. Sein Klang ist der beste aller Echo-Geräte, die Kamera auch. Wer gerade beginnt sein Smart Home mit Zigbee-Geräten ausstattet, für den könnte die integrierte Zigbee-Bridge das Killer-Argument für den Echo Show sein. Gegen ihn spricht sein hoher Preis. Auch wird einigen das Display zum Beispiel in Schlafzimmer und Küche zu groß sein.Der Echo Show 5 (zum Testbericht auf heise+) könnte viele Freunde finden. Er kommt zu einem vernünftigen Preis, bietet einen ordentlichen Klang, hat eine gute Kamera mit mechanischer Abdeckung und ein Display, das mit seiner Größe optisch in viele Zimmer passt. Der Echo Show 5 ist ideal als Einstieg in die Smart-Display-Welt.Kompletter Beitrag'

Acer Predator Orion 3000: Komplett-PC im Test

Technologie TechStage

Mit dem Predator Orion 3000 hat Acer einen leistungsfähigen Komplett-PC im Angebot. Wir testen, was das System mit Intels i5 9400 CPU und Nvidias Geforce RTX 2070 kann.
'Mit dem Predator Orion 3000 hat Acer einen leistungsfähigen Komplett-PC im Angebot. Wir testen, was das System mit Intels i5 9400 CPU und Nvidias Geforce RTX 2070 kann. Komplett-PCs sind praktisch: Monitor, Maus und Tastatur anschließen und wir können sofort loslegen. Zusammenbau der Komponenten und Windows-Installation entfallen. Vor allem für PC-Neulinge, die sich das Zusammenstellen und Einrichten eines Eigenbau-Computers nicht zutrauen, kann ein Komplett-PC deshalb eine bequeme Alternative darstellen. Der Hersteller Acer hat sich unter anderem auf Komplett-PCs mit Gaming-Fokus spezialisiert und bietet diverse Geräte in verschiedenen Konfigurationen an. Wir haben das High-End-Modell Predator Orion 3000 (PO3-600) getestet und klären im Detail, für wen sich der Kauf des Rechners lohnt.Zum Preis von 1.699 Euro (UVP) bietet der Predator Orion 3000 PO3-600 folgende Ausstattung:Windows 10 Home 64-bitProzessor: Intel Core i5 9400 Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 2070 mit 8GB GDDRVIArbeitsspeicher: 16GB DDR4Speicherplatz: 1TB HDD + 256GB SSDOptisches DVD-Laufwerk mit DVD-BrennerNetzwerkkarte, WLAN- und Bluetooth-FunktionSoundkarte: Creative Sound BlasterX 720°Zubehör: Predator-Gaming-Tastatur und -Gaming-MausAusstattung und BedienungWer den Predator Orion 3000 zum ersten Mal hochfährt, erlebt beim Blick ins Windows-Menü gleich eine angenehme Überraschung: Denn Acer verzichtet abgesehen von ein paar hauseigenen Apps weitgehend auf nervige Bloatware und einen überladenen Autostart. Wir bekommen lediglich ein Pop-Up mit Werbung für ein Dropbox-Abo zu sehen. Außerdem hat Acer neben der Bildbearbeitungssoftware Photo/Power Director die Predator Sense Software vorinstalliert, mit der man die Temperatur des PCs sowie die Lüftersteuerung überwachen kann. Schließlich gibt es eine 30-Tage-Testversion für Norton Security Ultra und Microsoft Office 365. Kleiner Wehrmutstropfen: Wie bei Windows 10 üblich, finden wir im Startmenü Versionen von Candy Crush. Wer die vorinstallierte Software nicht nutzen möchte, kann sie aber zügig und problemlos in den Windows-Systemeinstellungen deinstallieren. Die Apps benötigen übrigens nur wenige Megabyte an Speicherplatz auf der SSD. Apropos SSD: Deren Speicherplatz liegt mit 256 Gigabyte im Mittelfeld. Mit installiertem Windows 10 bleiben auf Laufwerk C: noch 199 Gigabyte an Speicherplatz übrig. Auf der HDD können wir 931 Gigabyte effektiv nutzen. Wer auf dem Predator Orion 3000 Spiele über die die SSD laufen lassen möchte, muss also mit begrenztem Speicherplatz leben. Bei einem durchschnittlichen Speicheranspruch von 50 Gigabyte, der bei aktuellen Spieletiteln der Norm entspricht, lassen sich maximal vier Titel zeitgleich installieren – nicht gerade viel, aber im Rahmen der Gesamtkonfiguration des PCs noch akzeptabel. Die HDD hingegen bietet genügend Platz für Spiele und Daten.Neben den beiden Festplattenlaufwerken besitzt der Predator Orion 3000 auch ein optisches DVD-Laufwerk inklusive DVD-Brenner. Wir wundern uns allerdings, dass Acer überhaupt ein solches Laufwerk verbaut hat. Kaum ein Spieler braucht heutzutage noch ein optisches Laufwerk. Außerdem hätte Acer auch stattdessen ein Bluray-Laufwerk einbauen können, das mittlerweile nur marginal mehr kostet als ein DVD-Laufwerk. Noch dazu fällt uns die mittelmäßige Verarbeitung dieser eigentlich überflüssigen Ausstattung auf: Drücken wir die Auswurftaste, springt das Laufwerk ein Stück aus dem Gehäuse, den Rest müssen wir es herausziehen. Dabei bleibt es leicht am Gehäuse hängen. Vollständig herausgezogen macht es zudem einen sehr filigranen und klapprigen Eindruck. Praktisch hingegen: An den Seiten des Gehäuses lassen sich zwei Haken ausklappen, auf denen wir beispielsweise ein Headset aufhängen können. Wer den Predator Orion 3000 kauft, bekommt wie oben erwähnt die Predator Gaming-Tastatur und -Maus in Blau dazu. Wir müssen also lediglich einen Bildschirm an den PC anschließen und können direkt loslegen. Bei beiden Eingabegeräten handelt es sich um solide Mittelklasse-Modelle. Die Maus besitzt einen 6500-dpi-Sensor, sechs programmierbare Tasten und zwei individuell konfigurierbare Beleuchtungszonen. Das Gehäuse der Maus fällt relativ klein aus – wer größere Hände besitzt, muss möglicherweise auf eine andere Maus ausweichen. Die beilegende Tastatur verfügt über beleuchtete Rubberdome-Tasten und ist mit Zusatztasten zur Mediensteuerung ausgestattet. Sowohl Maus als auch Tastatur funktionieren über ein USB-Kabel, das wir mit dem PC verbinden. Kommen wir schließlich noch zu den Anschlüssen, mit denen Acer den Predator Orion 3000 versehen hat. Insgesamt besitzt der PC die folgenden Ports: 3x HDMI 1x3x Displayport PCI Steckplätze: 1x PCIe 16x, 1x PCIe x1, 1x M2 Slot für SSD, 1x M2 Slot für WLAN Audioanschlüsse: 3x hinten, 2x vorneUSB-Anschlüsse: 2x USB 3.1 Gen 1 und 4x USB 2.0 hinten sowie 1x USB 3.1 Gen 2 und 1x USB 3.1 Typ-C vorne 1x Ethernet-Anschluss Damit ist der Predator Orion 3000 ordentlich ausgestattet. Zwar besitzt der PC keinen VGA- oder DVI-Anschluss, aber wer ein entsprechendes Gerät anschließen möchte, kann auf Adapter zurückgreifen. Erfreulicherweise besitzt der Komplett-PC eine passable Menge an USB-Ports. Wir können also neben Maus, Tastatur und USB-Soundkarte je nach Bedarf drei 3.1 USB-Anschlüsse nutzen – etwa, wenn wir eine VR-Brille wie die Oculus Rift (Testbericht), Lenovo Explorer (Testbericht) oder HTC Vive (Testbericht) einsetzen möchten.SpieleleistungDoch so zufriedenstellend der Predator Orion 3000 in Sachen Ausstattung auch ausfallen mag, letztendlich zählt die Leistung unter der Haube – und die kann sich durchaus sehen lassen. Werfen wir zunächst noch einmal einen Blick auf das Hardware-Setup der getesteten P03-600-Variante Prozessor: Intel Core i5 9400 Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 2070 mit 8GB GDDRVIArbeitsspeicher: 16GB DDR4Mit dieser Konfiguration ordnet sich der PC im High-End-Segment ein. Zwar bietet der Prozessor mit sechs Kernen und sechs Threads bei einem Basistakt von 2,9 GHz nicht die absolute Oberklasse-Leistung, allerdings ergänzen sich Prozessor und Grafikkarte zu einem leistungsfähigen Gesamtpaket. Die CPU und Grafikkarte der aktuellen Generation versprechen zudem eine hohe Zukunftstauglichkeit des Computers – wer die knapp 1.700 Euro für das Gerät investiert, darf im Idealfall also darauf hoffen, dass der Predator Orion 3000 auch in ein paar Jahren noch eine vergleichsweise ordentliche Leistung in aktuellen Spieletiteln erbringen kann. Was die Konfiguration aus Intel Core i5 9400 und Geforce RTX 2070 in der Praxis taugt, haben wir anhand verschiedener Benchmarks überprüft. Dazu haben wir mithilfe von 3DMark, VRMark und OCAT mehrere Tests durchgeführt. Im Test mit 3DMark erreichte der Predator-Orion-3000 folgende Wertungen:Time Spy 1.0 (DirectX 12): 7.427 Punkte bei 8.216 Grafik- und 4.180 Prozessor-Punkten mit einer durchschnittlichen Bildrate von 50 fps (Durchschnitt aus Grafiktest 1 mit 53,47 fps und Grafiktest 2 mit 47,15 fps).Time Spy Extreme (DirectX 12 für 4K-Gaming): 3.600 Punkte bei 3.912 Grafik- und 2.482 Prozessor-Punkten mit einer durchschnittlichen Bildrate von 24 fps (Durchschnitt aus Grafiktest 1 mit 25.05 fps und Grafiktest 2 mit 22,80 fps).Port Royal Raytracing Benchmark: 4.397 Punkte bei durchschnittlich 20,36 fps.Fire Strike 1.1: 17.318 Punkte bei 21.441 Grafik- und 12.350 Physics-Punkten mit einer durchschnittlichen Bildrate von 43,81 fps (Durchschnitt aus Grafiktest 1 mit 101,59 fps, Grafiktest 2 mit 86,13 fps und Physics-Test mit 39,21 fps).Fire Strike Ultra (4K mit DirectX 11): 4.952 Punkte bei 4.910 Grafik- und 12.420 Physics-Punkten mit einer durchschnittlichen Bildrate von 12,54 fps (Durchschnitt aus Grafiktest 1 mit 26,26 fps, Grafiktest 2 mit 17,98 fps und Physics-Test mit 39,43 fps).Damit liegt der PC im Vergleich zu anderen mit 3DMark getesteten Rechnern in Time Spy (Extreme) leicht über und mit Fire Strike (Ultra) leicht unter dem durchschnittlichen 4K-PC. Der Predator-Orion-3000 erreichte im Test mit VRMark ähnlich gute Werte: VRMark Blue Room V 1.0: 2.653 Punkte bei einer Zielframerate von 109,00 fps mit einer tatsächlichen durchschnittlichen Framerate von 57,84 fps.VRMark Cyan Room V 1.0: 8.700 Punkte bei bei einer Zielframerate von 109,00 fps mit einer tatsächlichen durchschnittlichen Bildrate von 189,67 fps.VRMark Orange Room: 10.246 Punkte bei bei einer Zielframerate von 109,00 fps mit einer tatsächlichen durchschnittlichen Bildrate von 223,36 fps.Die minimale Bildrate für die Oculus Rift beträgt laut VRMark im Orange Room 81fps – ein Wert, den der Predator-Orion-3000 um Längen übertreffen konnte. Der Predator Orion 3000 eignet sich dementsprechend sowohl als PC für Virtual Reality als auch für 4K-Gaming.Darüber hinaus haben wir den Predator-Orion-3000 auch im Real World Benchmark mit verschiedenen aktuellen Spieletiteln getestet – mit folgenden Ergebnissen:The Division 2 (Grafik-Benchmark, Detailstufe Ultra, Auflösung 1920x1080): DirectX 11 – 89fps, 96 Prozent GPU-Leistung, 95 Prozent CPU-Leistung, Punktzahl 7958; DirectX 12 – 90fps, 97 Prozent GPU-Leistung, 63 Prozent CPU-Leistung, Punktzahl 8078Civilization VI (Grafik-Benchmark, Detailstufe Hoch, Auflösung 1920x1080): DirectX 11 – 90fps, DirectX 12 – 125fpsFinal Fantasy XV (Windows Edition Benchmark): Grafikqualität Standard, Auflösung 1920x1080 – 11611 Punkte; Grafikqualität Standard, Auflösung 3840x2160 – 4306 Punkte; Grafikqualität Hoch, Auflösung 1920x1080 – 8754 Punkte; Grafikqualität Hoch, Auflösung 3840x2160 – 3666 PunkteIm Benchmark mit The Division 2 schnitt der Komplett-PC bei Grafikeinstellungen auf Ultra durchgehend sehr gut ab. Allerdings bemerkten wir Unterschiede zwischen DirectX 12 und DirectX 11. Zwar fiel die GPU-Leistung unter Direct X12 leicht besser aus, dafür brach die CPU-Leistung im Vergleich zu DirectX 11 hier aber deutlich ein.Für Civilization VI konnten wir keine negativen Auffälligkeiten feststellen. Der Benchmark lief sowohl unter DirectX 11 als auch unter DirectX 12 flüssig mit mindestens 90 Bildern pro Sekunde, wobei die Grafikleistung unter DirectX 12 noch einmal deutlich zulegte. Bei Final Fantasy lief das Benchmark auf allen Einstellungen und Auflösungen flüssig, allerdings kam es in der Auflösung 3840x2160 sowohl bei Standard- als auch hoher Grafikqualität zu seltenen bis gelegentlichen Rucklern, die vermutlich einem Mangel an Prozessorleistung geschuldet sind. Auffallend auch: Mit Full-HD-Auflösung kam der Rechner im Vergleich zu anderen GPU-Setups deutlich besser klar als mit UHD – die Punktewertung lag im Vergleich zum Standardwert des Benchmarks mit RTX 2070 in Full-HD leicht höher, in UHD leicht niedriger.Schließlich haben wir den PC mithilfe der Benchmark-Software OCAT in The Witcher 3 laufen lassen. Dabei haben wir die Bildrate bei einer Auflösung von 1920x1080 mit Grafikdetails auf Ultra gemessen, während wir mit unserem Pferd erst durch die normale Landschaft und dann durch eine Stadt geritten sind. Auf dem Land blieb die Bildrate bei konstant 60fps und durchschnittlich 16,8 Milisekunden. In der Stadt brach die Bildrate leicht ein und bewegte sich zwischen 50 und 60fps – ein noch immer mehr als ordentlicher Wert.Insgesamt macht der Predator-Orion-3000 also in Sachen Leistung eine durchaus gute Figur, auch wenn die Grafikkarte deutlich mehr Power unter der Haube aufweist als der Prozessor. Weil es in den meisten Spielen aber vor allem auf die Performance der GPU ankommt, überzeugt dieser Komplett-PC trotzdem als leistungsfähiges Gesamtpaket.AufrüstbarkeitObwohl der Predator Orion 3000 mit seiner leistungsfähigen Konfiguration ein hohes Maß an Zukunftssicherheit verspricht, wird die verbaute Hardware nicht ewig im High-End-Segment mitspielen. Wer den PC kauft, möchte ihn deshalb unter Umständen irgendwann einmal aufrüsten. Komplett-PCs eignen sich zum Aufrüsten mal mehr, mal weniger gut, weil die Hersteller häufig versuchen, möglichst viel Hardware auf kleinstem Raum in einem möglichst kompakten Gehäuse unterzubringen. Ein Blick ins Innere des Predator Orion 3000 zeigt: Das ist auch bei diesem Rechner der Fall.Die Hardware liegt auf engem Raum aneinander gepfercht, sodass wir zwar den Arbeitsspeicher leicht wechseln und gegebenenfalls eine weitere SSD verbauen können. Für ein anderes optisches Laufwerk oder zusätzliche Kühler geschweige denn eine Wasserkühlung (Übersicht) bleibt jedoch kein Platz. Ein kleiner Pluspunkt: Die Grafikkarte ist so im Gehäuse verbaut, dass sie sich mit etwas Mühe aus dem Gehäuse entfernen und austauschen lässt. Trotzdem ist auch hier der Platz stark begrenzt.Komplett-PCs müssen sich neben dem vorhandenen oder fehlenden Aufrüstpotential aber häufig auch einer anderen Frage stellen, nämlich: Wie gut ist das Preis-Leistungsverhältnis? Um diese Frage im Fall des Predator Orion 3000 zu beantworten, haben wir die aktuellen Marktpreise der einzelnen PC-Komponenten ermittelt und mit dem Gesamtpreis des Rechners verglichen. Dabei gehen wir von folgenden Kosten für die jeweiligen Bauteile aus (aktueller Straßenpreis laut Techstage Preisvergleich):Intel Core i5 9400 (boxed) – 190 Euro Geforce RTX 2070 – 500 Euro (durchschnittlicher Preis der Custom-Modelle) 16GB DDR4 RAM (2x 8GB) - 70 Euro (G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000)Mainboard für Intel B360 Chipsatz inklusive WLAN/Bluetooth – 90 Euro (Gigabyte B360N Wifi)256GB M.2 SSD – 55 Euro (Samsung SSD 860 EVO 250GB M.2)1TB SATA HDD – 35 Euro (Seagate BarraCuda Compute 1TB SATA 6Gb/s)8x DVD-Laufwerk – 12 Euro (LG Electronics GH24NSD1 SATA)Soundkarte Creative Sound BlasterX 720° - 120 Euro500 Watt Netzteil – 60 Euro (be quiet! Pure Power 11 500 Watt ATX 2.4)Gehäuse – 80 Euro (Fractal Design Meshify C Dark)Tastatur und Maus – 50 Euro (Corsair Gaming K55 RGB) + 35 Euro (Acer Predator Cestus 320)Betriebssystem Windows 10 Home (64 Bit) – 100 EuroAlle Einzelteile belaufen sich damit auf eine Gesamtsumme von 1397 Euro. Damit weicht der Preis für den Acer Predator Orion 3000 rund 300 Euro vom Preis für alle Einzelteile ab – eine ordentliche Summe. Bedenkt man aber die Kosten, die beim Zusammenbau, bei der Vermarktung und beim Vertrieb des PCs entstehen, relativiert sich der Aufpreis. Trotzdem sollten passionierte Gamer darüber nachdenken, ob sie diese Mehrkosten in Kauf nehmen oder sich ihren Spiele-Rechner nicht doch lieber selbst zusammenbauen möchten.Strombedarf und LautstärkeZu guter Letzt haben uns im Test drei weitere Punkte interessiert, nämlich der Strombedarf des PCs, die Lautstärke und Normal- und Volllast sowie die Temperaturentwicklung von GPU und CPU, ebenfalls unter Normal- und Volllast. Bei Lautstärke und Temperatur macht der Predator Orion 3000 eine gute Figur: Die zwei im Gehäuse des Rechners verbauten Kühler verursachen kaum Geräusche und halten die Temperatur aller Komponenten im unbedenklichen Bereich. Im Leerlauf haben wir Temperaturwerte von 37° Celsius am Prozessor und 31° Celsius bei der Grafikkarte gemessen, unter Volllast stieg die Temperatur auf 58° Celsius am Prozessor und 60° bei der Grafikkarte. Das liegt alles im annehmbaren Rahmen. Bei der Lautstärke des PCs ergaben sich Werte von 30 Dezibel (in etwa 50 Zentimetern Entfernung) beziehungsweise 40 Dezibel (direkt am Gehäuse-Lüfter) und 35 Dezibel beziehungsweise 47 Dezibel unter Volllast. Damit ist der Rechner leicht hörbar, wenn man das Ohr direkt neben das Gehäuse hält. Beim Strombedarf bewegt sich der Predator Orion 3000 schließlich im normalen Bereich: Im Leerlauf lag der Strombedarf des Rechners bei 55 Watt, unter Volllast im Benchmark von The Division 2 stieg dieser Wert auf 270 Watt. Im ausgeschalteten Zustand zog der PC noch 0,5 Watt. Damit bewegt sich der Predator Orion 3000 im durchschnittlichen Bereich des Strombedarfs moderner Gaming-PCs.FazitDer Acer Predator Orion 3000 mit i5-9400 Prozessor und Geforce RTX 2070 (8GB) stellt mit Sicherheit nicht das Maß aller Dinge unter den Gaming-PCs dar – aber welcher Komplett-PC tut das schon? Insgesamt überzeugt der Rechner auf mehreren Ebenen: Die Leistung des Rechners übertraf in allen Benchmarks deutlich die Performance durchschnittlicher High-End-Rechner. Außerdem verfügt er über eine ordentliche Ausstattung mit einigermaßen großer SSD, ausreichend USB-Ports und passablen Eingabegeräten. Allerdings müssen Käufer auch mit ein paar kleineren Mankos leben: Das überflüssige und schlecht verarbeitete DVD-Laufwerk hätte durchaus auch einem Bluray-Laufwerk weichen können. Die beigelegte Maus und Tastatur sind bestenfalls eine nette Dreingabe, dürften aber für ernsthafte Gamer nicht ausreichen. Schließlich können wir das Preis-Leistungsverhältnis des PCs bestenfalls als durchschnittlich beziehungsweise ausreichend bewerten. Wer einen allerdings PC sucht, der aktuelle Spieletitel auf maximalen Details flüssig darstellt und auch noch VR-tauglich ist, macht mit dem Predator Orion 3000 nichts falsch. Insbesondere Gamer, die vor der Konfiguration und dem Zusammenbau eines eigenen Spiele-Rechners zurückschrecken, profitieren davon, dass Acer ihnen die Arbeit mit einem einwandfreien Ergebnis abnimmt. Einschalten – loslegen: Das ist das Motto dieses leistungsfähigen Komplett-PCs.Kompletter Beitrag'

Musiccast: Multiroom von Yamaha im Test

Technologie TechStage

Mit Musiccast will Yamaha Multiroom-Systemen wie Sonos Konkurrenz machen. Wir sehen uns das vielseitige System im Test an. Yamaha will mit Musiccast ebenfalls im…
'Mit Musiccast will Yamaha Multiroom-Systemen wie Sonos Konkurrenz machen. Wir sehen uns das vielseitige System im Test an. Yamaha will mit Musiccast ebenfalls im Multiroom-Markt mitspielen. Dabei hat das Unternehmen inzwischen ein paar sehr interessante Produkte in die Musiccast-Serie aufgenommen. Zeit genug um zu sehen, wo Yamaha punkten kann. Der Test zu Musiccast ist Teil unserer Themenwelt rund um Multiroom-Audiosysteme. Bislang sind folgende Tests und Artikel erschienen:iRatgeber Chromecast: Flexibler Einstieg in Multiroom-AudioTeufel Raumfeld im TestDenon Heos im TestFür den Test nutzen wir eine Soundbar Musiccast Bar 400 sowie den kleinen Streaming Lautsprecher Musiccast 20. EinrichtungWie bei den anderen Multiroom-Systemen ist auch bei Yamaha die Einrichtung erfreulich einfach. Die Geräte hängt man an den Strom, öffnet die passende Musiccast-App und fügt ein neues Produkt hinzu. Die einzige potentielle Hürde: Bei Yamaha machen die Geräte ein neues WLAN auf, mit dem man sich manuell verbinden muss. Das ist aber nur zur Konfiguration notwendig, danach hängt es die jeweilige Komponente im normalen WLAN. Gut gefällt uns, dass sich jeder Speaker und jedes Gerät mit einem Bild versehen lässt. Das kann ein Foto sein oder eins der mitgelieferten Bilder. Die Auswahl lässt sich nachträglich einfach ändern. Die Soundbar bringt einen HDMI-ARC-Anschluss mit, der den Ton direkt vom TV abgreift. So braucht es keine zusätzliche Konfiguration, im Test gab der TV automatisch den Ton über die Soundbar aus. Der zugehörige Wireless Subwoofer ist aber an die Soundbar gekoppelt und hängt, anders als bei Denon Heos (Testbericht) oder Sonos (Testbericht) nicht als eigenes Gerät im WLAN. Da die kleinen Speaker von Yamaha aber selbst ordentlich Volumen mitbringen, fällt das weniger auf als beim Heos-System. Gut gefallen hat uns, dass sich die einzelnen Lautsprecher ohne Probleme sowohl während der Installation wie auch nachträglich mit der Soundbar verkoppeln lassen. So lässt sich einfach ein 5.1-System aufbauen. ProdukteÄhnlich wie Denon fährt Yamaha mehrgleisig. Es gibt die dedizierten Musiccast-Geräte, etwa die Soundbar, Lautsprecher oder Adapter für bestehende Anlagen. Zudem ist die Funktionalität in zahlreiche Receiver eingebaut (Preisvergleich-Produktübersicht). Neben den Lautsprechern gibt es Produkte wie den WXAD-10, einen Adapter, der bestehende Anlagen per Cinch-Anschluss Musiccast-tauglich macht. Ja, sogar Plattenspieler gibt es mit Musiccast, der Yamaha MusicCast Vinyl 500 streamt das Vinyl vom Plattenteller zu allen angeschlossenen Lautsprechern im Netzwerk. Er selbst braucht nur Strom und (W)LAN, kann also komplett alleine stehen. AppDie App zu Musiccast gefällt im Test. Sie ist logisch aufgebaut und einfach zu bedienen. Etwas ungewohnt ist zunächst der Wechsel zwischen den einzelnen Playern und den Musikzuspielern, aber auch das bekommt man schnell in den Griff. Die Einstellungen sind ausreichend umfangreich, tatsächlich lässt sich das System aber mit einer minimalen Konfiguration ordentlich klingen lassen. Das Update der Firmware hat Yamaha unserer Meinung nach sehr gut gelöst. Die neuen Dateien werden im Hintergrund heruntergeladen, solange lassen sich sowohl die App wie auch die Geräte weiternutzen. Ist das Update-Paket da, kann man es installieren. Das ist deutlich praktischer als bei Denon Heos. Das Zusammenlegen der Lautsprecher ist allerdings etwas weniger praktisch. Wo man bei Heos per Drag & Drop die Räume zusammenziehen kann, geht man bei beim Musiccast-System wie bei Sonos in ein Untermenü und erstellt Links zwischen den Systemen. Die App benötigt keinen Account bei Yamaha. Spotify lässt sich direkt per Spotify Connect nutzen, sowohl die einzelnen Räume wie auch kombinierte Systeme. Die verschiedenen Musikdienste kann man einfach in der App hinzufügen, ebenso die digitalen Assistenten Amazon Alexa und Google Assistant. QuellenDie Unterstützung der großen Streaming-Portale Spotify (via Spotify Connect), Tidal, Napster, Deezer und Qobuz sind selbstverständlich an Bord. Dazu gibt es mit Net Radio eine Alternative zum sonst verwendeten TuneIn, die neben Radiostationen auch Podcasts streamen kann. Außerdem lassen sich die Stationen per Bluetooth ansteuern. Chromecast ist dafür nicht an Bord, dafür kann Musiccast ähnlich wie Sonos mit Apple Airplay bespielt werden.Selbst der kleine Lautsprecher hat die Funktion integriert. Was gut gefällt ist, dass für Spotify Connect nicht mehr zwingend ein Premium-Abo notwendig ist. Schade ist allerdings, dass Yamaha die Wiedergabe von USB-Laufwerken offenbar nicht vorsieht. Gut, ein Netzwerkserver lässt sich einbinden, damit kann man viel abfangen. Wer aber wie bei Teufel Raumfeld (Testbericht) oder Heos einfach einen USB-Stick mit seiner Musik einstöpseln will, der kommt leider nicht weit. SoundSowohl die getestete Soundbar wie auch die kleine Box Yamaha WC20 hatten einen sehr guten Klang. Dank des kabellosen Subwoofers hat die Soundbar genügend Volumen, um sowohl Filme wie auch Musik ordentlich klingen zu lassen. Die kleinen Lautsprecher können es mit den Play:1-Geräten von Sonos durchaus aufnehmen und haben einen etwas besseren Klang als die vergleichbaren Heos-Lautsprecher. Alles in allem merkt man, dass Yamaha Erfahrung mit Sound und Lautsprechern hat. PreisPreislich bewegt sich Yamaha im mittleren bis hohen Bereich. Der günstigste Musiccast-Lautsprecher, der Musiccast 20, liegt zum Testzeitpunkt bei knapp 180 Euro und ist damit vergleichbar mit einem Sonos Play:1 (Testbericht). Dafür kann man aus einer ganzen Bandbreite an Produkten schöpfen, die für die wir beispielhaft einige auflisten:FazitMusiccast ist eher ein Konkurrent zu Denon Heos als zu Sonos. Es richtet sich an Musikfans, die eher ein bestehendes System peu-a-peu erweitern als komplett neu in Multiroom einsteigen möchten. Produkte wie der Streaming-taugliche Plattenspieler sind dabei ziemliche Alleinstellungsmerkmale. Die App gefällt gut und bringt alle wichtigen Funktionen mit. Die Einrichtung geht schnell von der Hand, die Konfiguration ist minimal. Alles in allem hat Yamaha einen mehr als ordentlichen Job gemacht, auch weil es als eins der wenigen Systeme Apple Airplay fast überall integriert hat.Kompletter Beitrag'

True-Wireless-Test: Cambridge Audio Melomania 1

Technologie TechStage

Highend Audio in winzig? Cambridge Audio will bei seinen kabellosen In-Ear-Kopfhörern mit fettem Sound, hoher Qualität und langer Ausdauer punkten. Der Test klärt, ob…
'Highend Audio in winzig? Cambridge Audio will bei seinen kabellosen In-Ear-Kopfhörern mit fettem Sound, hoher Qualität und langer Ausdauer punkten. Der Test klärt, ob das gelingt.Seit mehr als 50 Jahren stellt Cambridge Audio Technik für Hifi-Enthusiasten her. Nun wandert die jahrelange Expertise in kleinstmögliche Hardware: Mit den Melomania 1 bedienen die Briten den wachsenden Markt an True-Wireless-Kopfhörern. Die In-Ears zählen zu den kleinsten der bisher getesteten Kopfhörern. Dennoch bieten sie genügend Platz für optische Akzente. Das Design der Stecker ähnelt – zumindest ein wenig – den Earbuds von Nokia (Testbericht). Allerdings wirken die Melomania hochwertiger. Die Komposition der Material und die schnörkellose Form verleiht den Kopfhörern ein zeitloses Design. Der Test der Melomania 1 ist Teil unserer Themenwelt rund um True-Wireless-Kopfhörer. Bisher sind folgende Test erschienen:Apple Airpods (2. Gen) im TestSennheiser Momentum True Wireless im TestNokia True Wireless Earbuds im TestSamsung Galaxy Buds im TestMaster & Dynamic MW07 im Test Skullcandy Push im TestThemenseite True Wireless 201915 True-Wireless-Kopfhörer von 25 bis 200 Euro im TestDesign und HardwareGerade einmal 4,6 g bringt ein Stecker auf die Waage. Am Hinterteil nimmt die Multifunktionstaste die gesamte Fläche ein. Eine kleine Einbuchtung hilft den Fingerspitzen dabei, nicht zu verrutschen. Um die Taste herum signalisieren verschiedene Lichtmodi dezent verschiedene Aktionen. Pulsiert es zum Beispiel weiß, werden die Stecker in der Ladebox mit Strom versorgt. Blinkt es außerhalb der Box dagegen blau und weiß, wird nach einer Bluetooth-Verbindung gesucht. Die 37 g leichte Ladebox erinnert im Design ein wenig an das Case der Apple Airpods (Testbericht). Fünf LEDs auf der Vorderseite zeigen den aktuellen Ladestand an, jeweils eine steht dabei für 20 Prozent Energiereserve. Die Stecker haben in der Box keinen vorgegebenen Platz, sie können jeweils links wie rechts eingesetzt werden – wo sie dank der magnetischen Arretierung festen Halt finden. Die Melomania 1 gibt es in den Farben weiß und schwarz. Zum Lieferumfang zählen neben den Ohrhörern und vier Paar Aufsätzen das Lade-Etui und ein Micro-USB-Ladekabel.HandlingDie Melomania 1 müssen bei erstmaliger Nutzung per Bluetooth mit einem Zuspieler gekoppelt werden. Dafür werden die Stecker aus der Ladebox genommen, wodurch automatisch der Pairing-Modus aktiviert wird. Kurios: Im Test mit einem iPhone erscheinen in den Bluetooth-Einstellungen beide In-Ears separat, von denen nur einer ausgewählt werden muss. Der andere bleibt auch nach dem erfolgreichen Paaren in der Liste als „nicht verbunden“. Soll ein weiterer Zuspieler genutzt werden, muss die Taste eines Steckers fürs Koppeln für mindestens zwei Sekunden gedrückt werden. Das Einsetzen ist so simpel, wie einen Finger ins Ohr zu stecken. Ein kurzes Drehen am Korpus bringt den Melomania in die richtige Position. Leider ragen die Kopfhörer ein wenig aus dem Ohr heraus, was zum Beispiel unter einem Motorradhelm störend sein kann. Damit jede Ohrgröße bedient wird, gibt es verschiedene Aufsätze. Einmal im Ohr, sitzen die Winzlinge fest, selbst schnelle Kopfbewegungen ändern daran nichts. Mehr noch: Sogar beim Sport entpuppen sie sich als gute Begleiter, zumal sie dank IPX5-Zertifizierung vor Schweiß Spritzwasser geschützt sind. Dennoch sind sie nicht ganz so bequem zu tragen, wie zum Beispiel die Airpods von Apple, die einfach ins Ohr gehängt werden.Die Bedienung der Kopfhörer erfolgt mittels der großen Tasten auf der jeweiligen Rückseite. Einmal drücken, egal auf welcher Seite pausiert oder startet die Musik. Zum nächsten Titel springt man durch zweimaliges Drücken auf der rechten Seiten, zurück geht es, nachdem die linke Seite zweimal gedrückt wurde. Auch die Lautstärke wird über die Taste reguliert: Drückt man die linke Seite länger als zwei Sekunden, wird es kontinuierlich lauter, mit der linken Seite wird es leiser. Und geht ein Anruf ein, wird dieser durch einfachen Druck auf einer der beiden Seiten angenommen. Auch die Sprachassistenten Siri und Google Assistant werden per Tastendruck aufgerufen. Cambridge Audio hat aus der Not, nur zwei Tasten zur Verfügung zu haben, eine Tugend gemacht: Die Auswahl der Funktionen ist ausreichend, die Bedienung dennoch simpel. Zur Not liegt der Verpackung noch eine kleine Karte für die Brieftasche bei, auf der alle Möglichkeiten noch einmal aufgeführt sind. Im Test lief die Musik ab und zu weiter, wenn einer der Stecker aus dem Ohr genommen und in die Ladebox gesteckt wurde. Ein akustisches Signal zeigt an, dass dieser dann aufgeladen wird. Sobald der Stecker wieder ins Ohr gesteckt wird, läuft die Musik wieder ohne Unterbrechung auf beiden Seiten weiter. In den meisten Fällen stoppte die Musik allerdings komplett – und musste durch einen Druck auf einen Ohrhörer fortgesetzt werden. Hier hätten wir uns eine einheitliche Praxis gewünscht – und keine Zufallsfunktion. Auch unschön: Nimmt man die In-Ears aus dem Ohr und legt sie auf den Tisch, wird die Musik nicht automatisch gestoppt. Wie auch bei den Push von Skullcandy (Testbericht) bleiben die Kopfhörer mit dem Smartphone verbunden, bis sie in der Box stecken oder manuell deaktiviert werden. So werden Anrufe automatisch erst einmal zu den Melomania gelenkt. Sensoren, die erkennen, ob sich die Stecker im Ohr befinden und entsprechend Funktionen aktivieren oder deaktivieren, fehlen ganz offensichtlich – oder funktionieren nicht richtig. Aber trotz dieser Petitesse ist die Bedienung der Kopfhörer insgesamt gut gelöst.Sound Im Melomania 1 sind MEMS-Mikrofone und die Clear Voice Capture Noise-Cancelling-Technologie von Qualcomm verbaut. Außerdem unterstützen die kleinen Stecker die Audio-Codecs AAC und aptX. Das Ergebnis: Warm, weich und schön – so jedenfalls lässt sich der Sound in aller Kürze beschreiben. Aber wir wollen gerne ein wenig ins Detail gehen. Der Bass ist deutlich hörbar, ohne zu dominieren. Es ist nicht dieser Club-Bass, der den Herzrhythmus durcheinanderbringt, sondern der einschmeichelnde Bass in einem Jazz-Konzert. Akzentuiert, unterstützend, aber nicht auftrumpfend und übertönend. Die Höhen sind klar und fein, ohne klinisch zu wirken. Die Mitten binden den Sound zusammen und verleihen ihm eine Präsenz, als wäre man live dabei. Unluck von James Black beginnt mit knarzenden Geräuschen und ein paar Synthie-Klängen. Unvermittelt setzt die Stimme des Sängers ein und schlängelt sich tief in den Gehörgang. So nah, so intensiv und so direkt, wie es bei nur wenigen Kopfhörer in dieser Preisklasse klingt. Auch bei Bored and Razed von The Raconteurs zählen die Details: Zu Beginn ertönt zart eine Akustik-Klampfe, das Ausschwingen der Saiten ist deutlich zu hören. Doch das Lagerfeuer-Gefühl wird durch schnell von schroffen Riffs zerschlagen, Drums und schreiende Gitarren setzen ein, die unverkennbare Stimme von Jack White garniert den Sound-Gulasch mit einer unvergleichlichen Würze. Andere Kopfhörer hätten daraus eine Kakophonie gebastelt, mit den Melomania entsteht ein musikalisches Mosaik, wo jeder Baustein deutlich erkennbar bleibt uns sich dennoch perfekt ins Gesamtbild einfügt.Aber auch Club-Sound geht gut ab: Cassius lässt es auf Vedra ordentlich – aber gefällig –dröhnen. Stereo-Effekte wie ein um den Kopf wanderndes Hey sind unaufdringlich dargestellt. Trotz steigender Dynamik bleiben die scheppernden und klirrenden Percussions im Hintergrund lokalisierbar. Das gleiche gilt für Talk von Two Doors Cinema Down. Der sehr poppige 80iger-Jahre Sound wächst aus einem fetten Drum-Loop heraus. Der Gesang steht im Vordergrund und wird perfekt von den Instrumenten umrahmt und nicht übertönt.Auch wenn es klassisch und ruhig wird, zeigen die In-Ears keine Schwäche: Maxim Vengerov hat sich auf dem Album Gateways die fünf Elemente von Qigang Chen vorgenommen. Ganz will es nicht gelingen, eine Opernhaus-Atmosphäre zu schaffen. Doch das entpuppt sich bei dieser musikalischen Entdeckungsreise sogar als Vorteil. Das Vibraphone klingt mittig zentral, die Bläser und Streicher wandern in beide Ohren: Jedes Instrument kommt voll zu Geltung und findet viel Raum zur Entfaltung. Mit den Melomania 1 gibt es ganz offenbar keine billigen Plätze. Und telefonieren? Nun ja, es funktioniert. Der Gesprächspartner hört sich gut an, die Qualität der Mikrofone bei Sprachaufzeichnungen ist allerdings eher durchschnittlich – trotz des Herausfilterns von Nebengeräuschen. Entsprechend wird die eigene Stimme nur mittelmäßig ans andere Ende übertragen. Das stört im Alltag zwar nicht, ist aber im Verglich mit den musikalischen Fähigkeiten der In-Ears ein deutlicher Leistungsabfall. AkkuWas Cambridge Audio beim Akku geleistet hat, ist ein kleines Wunder. Kein anderer True Wireless Kopfhörer im Test hält länger durch. Bei mittlerer Lautstärke sorgt der Akku für rund neun Stunden Unterhaltung. Die der Akku der Ladebox reicht für weitere 36 Stunden. Insgesamt ist also eine Laufzeit von bis zu 45 Stunden möglich, bevor die Box aufgeladen werden muss. PreisDer UVP liegt bei 130 Euro. Damit zählen die Melomania 1 zu den günstigeren True Wireless Kopfhörern. Dennoch brauchen sie sich klanglich kaum hinter den gut doppelt so teuren Modellen Momentum von Sennheiser (Testbericht) oder MW07 von Master & Dynamic (Testbericht) zu verstecken. FazitWas für ein Debut: Cambridge Audio ist mit den Melomania 1 ein hervorragender Einstieg in die True-Wireless-Welt geglückt. Der Sound ist rund und ausgewogen, die Bedienung einfach und der Tragekomfort gut. Das edle Design ist geglückt, die Funktionen sind gut auf die beiden Tasten verteilt. Eine App fürs Finetuning gibt es nicht, vermisst wird diese aber auch nicht. Vor allem die mit bis zu 45 Stunden extrem lange Akkulaufzeit hat uns begeistert.Ein tolles Gesamtpaket zu einem attraktiven Preis: Qualitativ vergleichbare Produkte kosten bei anderen Herstellern gerne das doppelte. Wer sich von True-Wireless-Kopfhörern kleine, klangstarke und bezahlbare Begleiter mit langer Laufzeit verspricht, braucht nicht länger zu suchen: Zu diesem Preis wird man kaum einen besseren kabellosen In-Ear-Kopfhörer finden. Kompletter Beitrag'

Rar oder überteuert?: Können Video-Kassetten von Disney wirklich reich machen?

Technologie TECHBOOK

Jeder hat sie noch irgendwo rumliegen, doch kaum jemand schaut sie: Video-Kassetten von Disney. Einige VHS von Aladdin, Dumbo und Co. sollen sogar richtig Geld wert sein und werden im Internet hoch gehandelt. Können Verkäufer durch die Kassetten
'Immer wieder liest man im Netz, dass bestimmte Versionen alter Videos viel Geld wert sein können. Besonders die seltenen Editionen der Video-Kassetten von Disney werden dabei genannt. Bevor sie im Keller verrotten, könnten Besitzer sie doch einfach im Internet zum Kauf anbieten und somit ordentlich verdienen. Doch ist das so einfach möglich?'

TECH Friday: 5 Technik-Schnäppchen, die sich jetzt richtig lohnen!

Technologie TECHBOOK

Elektronikhändler locken ihre Kunden täglich mit neuen Angeboten. Bei der geballten Schnäppchenflut im Internet und in den Läden ist es für Verbraucher fast unmöglich, den Überblick zu behalten. TECHBOOK stellt deshalb die besten Schnäppchen der
'Black Friday, Cyber Monday und Amazon Prime Day: An diesen Tagen werben Onlinehändler und Elektronikriesen mit besonders großen Preisnachlässen. Wer nicht auf diese paar Tage im Jahr warten möchte, ist hier genau richtig: TECHBOOK durchforstet den Schnäppchen-Dschungel für Sie und stellt jede Woche die besten Angebote zusammen.'

Irrer Kult um Mp3-Player: Diese alten iPods sind über 4000 Euro wert!

Technologie TECHBOOK

Wer noch einen alten iPod zuhause rumliegen hat, hortet vielleicht einen kleinen Schatz: Unter Sammlern erzielen gerade die iPod Classics beeindruckende Preise. TECHBOOK erklärt, bei welchen Modellen sich ein Verkauf lohnt.
'Bei Apple hat man den iPod Classic schon längst abgeschrieben – mit dem Siegeszug des iPhones machte der iKonzern seine eigenen Mp3-Player mit der Zeit obsolet und dementsprechend zog Apple 2014 die Konsequenzen: Der iPod Classic mit seiner kreisrunden Touchfläche unter dem Display, die beim Scrollen durch die Musiktitel immer ein befriedigendes Klicken von sich gab, verschwand aus den Apple Stores. Zum Unmut zahlreicher Fans des Kult-Musikplayers.'

Unverschlüsselt!: Diese Erotiksender empfangen Sie im TV kostenlos

Technologie TECHBOOK

Unterhaltung für Erwachsene gibt es nicht nur im Internet – auch das traditionelle Fernsehen bietet seinen Nutzern eine Auswahl an unverschlüsselten Erotiksendern.
'Sex-Portale im Netz haben Erotiksender in großen Teilen aus dem Fernsehen verdrängt. Tatsächlich gibt es aber noch immer etliche Fernsehsender, die via Sat-TV Unterhaltungsprogramme für Erwachsene anbieten. Einige Sender lassen sich sogar unverschlüsselt, sprich: gratis, anschauen, viele andere sind jedoch kostenpflichtig.'