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Ist der Mond älter als gedacht?

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Früher Ursprung: Forscher haben die Bildung des Mondes neu datiert. Demnach ereignete sich die katastrophale Kollision, aus der der Erdtrabant hervorging, schon vor 4,51 Milliarden Jahren – nur rund 50 Millionen Jahre nachdem das Sonnensystem
'Früher Ursprung: Forscher haben die Bildung des Mondes neu datiert. Demnach ereignete sich die katastrophale Kollision, aus der der Erdtrabant hervorging, schon vor 4,51 Milliarden Jahren – nur rund 50 Millionen Jahre nachdem das Sonnensystem entstand. Die Indizien für diese Datierung lieferten unter anderem Isotopenverhältnisse in Mondgesteinsproben, die vor 50 Jahren von den Apollo-Astronauten zur Erde zurückgebracht wurden. Der Erdmond ist das Resultat einer kosmischen Katastrophe – der Kollision der jungen Erde mit einem marsgroßen Protoplaneten. Dies hinterließ eine glühende, beschädigte Erde und einen um sie kreisenden Trümmerring, aus dem sich dann der Mond bildete. Gängiger Annahme nach war der Erdtrabant zunächst von einem Magmaozean bedeckt, der dann allmählich erkaltete. Doch wann geschah diese große Katastrophe? Bisher sind sich Forscher darüber uneins: Einige datieren die Mondentstehung auf gut 4,5 Milliarden Jahre , jüngere Studien dagegen berichten von  Indizien für ein Alter von n ur knapp 4,4 Milliarden Jahren . In beiden Fällen beruht die Datierung auf der chemischen und isotopischen Zusammensetzung von Mondgesteins-Proben , die vor rund 50 Jahren von den Apollo-Astronauten zurückgebracht wurden. Mondgestein: Diese Probe ist ein Ilmenit-Basalt, der während der Apollo-12-Mission gesammelt wurde. © Maxwell Thiemens 2019 Rätsel um Wolfram-Überschuss Jetzt haben Maxwell Thiemens von der Universität zu Köln und sein Team einen Teil der Apollo-Proben erneut untersucht. Ihre Datierung beruht auf dem Verhältnis des radioaktiven Isotops Hafnium-182 zu Wolfram-182. Schon länger ist bekannt, dass einige Mondbasalte einen im Vergleich zur Erde höheren Anteil an Wolfram aufweisen. In früheren Studien hatten einige Forscher diesen Überschuss damit erklärt, dass die junge Erde wegen ihrer größeren Oberfläche häufiger von Meteoriten getroffen wurde als der Mond. Diese waren eher Wolfram-arm und veränderten so das Elementverhältnis stärker als beim Mond. Einer anderen Theorie nach könnte der erhöhte Wolframgehalt des lunaren Gesteins aber auch ein Indiz dafür sein, dass diese Gesteine zu einem Zeitpunkt entstanden, als noch viel Hafnium-182 vorhanden war, das zu Wolfram zerfallen konnte. Test mit Isotopenanalysen und Modellsimulationen Welche dieser Theorien stimmen könnte, haben Thiemens und sein Team nun überprüft. Dafür analysierten sie verschiedene Gesteinsproben vom Mond auf das Verhältnis von Hafnium zu Wolfram und von Uran zu Wolfram hin. Das Ergebnis: Die kombinierten Isotopenanteile bestätigen, dass vor allem die lunaren Basalte einen deutlich höheren Anteil von Wolfram besitzen als die irdischen Mantelgesteine. Mithilfe eines Modells ermittelten die Forscher dann, ob diese Isotopenverhältnisse eher durch Meteoriteneinschläge oder durch ein junges Alter des Mondes erklärbar sind. Dafür simulierten sie ein Szenario mit einer späten Entstehung des Mondes und starkem Meteoritenbombardement und zwei verschiedene Varianten einer frühen Mondbildung. Warum der Mond älter sein könnte als gedacht. © Universität zu Köln 50 Millionen Jahre nach Entstehung des Sonnensystems Nach Auswertung aller Ergebnisse kommen die Forscher zu dem Schluss: „Die lunare Differenzierung muss sich schon 40 bis 60 Millionen Jahre nach Bildung des Sonnensystems ereignet haben“, so Thiemens und sein Team. Gängiger Annahme nach entstand das Sonnensystem vor 4,56 Milliarden Jahren. Demnach muss der Mond rund 4,51 Milliarden Jahre alt sein. Er könnte demnach deutlich älter sein als die bisher teilweise angenommenen 4,36 oder 4,4 Milliarden Jahre. „Das mag für einen Außenstehenden sehr ähnlich klingen, ist aber für uns Geowissenschaftler markant“, erklärt Seniorautor Carsten Münker von der Universität zu Köln. „Denn das verändert zum Beispiel auch Modelle dazu, wann die Erde entstanden ist.“ (Nature Geoscience, 2019; doi: 10.1038/s41561-019-0398-3) Quelle: Universität zu Köln Der Beitrag Ist der Mond älter als gedacht? erschien zuerst auf scinexx | Das Wissensmagazin .'

8 Dinge, die Sie nicht über den Mond und die Mondlandung wissen

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Wieso bringt der Mond den Tod? Und ist doch überlebenswichtig für Milliarden Menschen auf der Erde? Kika-Moderator Eric Mayer und Wissenschaftskabarettist Vince Ebert beseitigen hier einige dunkle Flecken in Ihrem Mondwissen.
'Wieso bringt der Mond den Tod? Und ist doch überlebenswichtig für Milliarden Menschen auf der Erde? Kika-Moderator Eric Mayer und Wissenschaftskabarettist Vince Ebert beseitigen hier einige dunkle Flecken in Ihrem Mondwissen.'

Lebensfreundliche Temperaturen: Spezial-Gel soll Mars bewohnbar machen

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Als Lebensraum ist der Mars ungeeignet - es ist dort einfach zu kalt und zu trocken. Nun stellen Forscher ein Verfahren vor, wie man einzelne Regionen unseres Nachbarplaneten bewohnbar machen könnte: mit einem Aerogel, das auch als 'gefrorener
'Als Lebensraum ist der Mars ungeeignet - es ist dort einfach zu kalt und zu trocken. Nun stellen Forscher ein Verfahren vor, wie man einzelne Regionen unseres Nachbarplaneten bewohnbar machen könnte: mit einem Aerogel, das auch als \'gefrorener Rauch\' bezeichnet wird.'

Ein Hubschrauber für den Mars

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Im Jahr 2020 könnte zum ersten Mal ein Helikopter über die Landschaften des Mars fliegen. Der halbautonome Mars-Hubschrauber soll dabei helfen, die Umgebung zu erkunden. Dieses Foto zeigt das kleine Fluggerät mit dem doppelten Rotor bei einem Test
'Im Jahr 2020 könnte zum ersten Mal ein Helikopter über die Landschaften des Mars fliegen. Der halbautonome Mars-Hubschrauber soll dabei helfen, die Umgebung zu erkunden. Dieses Foto zeigt das kleine Fluggerät mit dem doppelten Rotor bei einem Test unter Bedingungen der Marsatmosphäre. Die NASA führt zurzeit die letzten Tests am Mars-Helikopter durch, bevor er im Sommer mit seinem „Taxi“ zum Mars, dem Rover Mars 2020, vereint wird. Bisher haben Marssonden das Problem, dass sie immer nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Marsoberfläche erkunden können. Stationäre Sonden wie Mars InSight untersuchen nur ihren Landeplatz, Marsrover wie Opportunity oder Curiosity legen immerhin schon mehrere Kilometer zurück. Ganz neue Möglichkeiten könnte demnächst eine kleine Drohne bieten, die die Marsumgebung im Flug erkundet – der Mars-Hubschrauber der NASA. Doch damit der Hubschrauber auf dem Roten Planeten überhaupt aufsteigen kann, ist einiges an Anpassungen nötig. Denn die Marsatmosphäre ist nur rund ein Prozent so dicht wie die irdische, ein normaler Helikopter könnte in einer so dünnen Luft nicht fliegen. Der Mars-Hubschrauber ist jedoch mit knapp zwei Kilogramm Gewicht besonders leicht und besitzt zudem zwei gegenläufig rotierende Rotoren, die fast 3.000 Umdrehungen pro Minute schaffen – zehnmal so viel wie normale Hubschrauber. „Eine Mars-Helikopter hat bisher noch keiner gebaut, daher bewegen wir uns ständig auf ganz neuem Territorium“, erklärt MiMi Aung vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena. Inzwischen hat der Mars-Helikopter aber fast alle wichtigen Tests erfolgreich abgeschlossen. Unter anderem hat er in einer großen Vakuumkammer bewiesen, dass er Frost von minus 120 Grad aushält und in dem dünnen Gasgemisch der Marsatmosphäre aufsteigen kann. Im März wurde ein Testmodell des Mars-Helikopter erstmals mit dem Haltesystem vereint, das ihn während des Fluges zum Mars unter dem Bauch der Raumsonde Mars 2020 festhalten soll. Alle Verbindungen wurden kontrolliert und ein Vibrationstest prüfte, ob Hubschrauber und Haltesystem auch die starken Erschütterungen beim Start und bei Flugmanövern überstehen. Jetzt sind die NASA-Ingenieure dabei, die letzten noch fehlenden Bauteile zu ergänzen und letzte Tests durchzuführen. „Wir erwarten, im Sommer unsere finalen Tests und Optimierungen abgeschlossen zu haben“, sagt Aung. „Dann wird er mit dem Rover vereint.“ Diese Aufnahme zeigt ein Testmodell des Mars-Hubschraubers beim Test in einer speziellen Vakuumkammer. Quelle: NASA JPL .gallery-navigation {\tfloat: right;\tfont-weight: bold;} Nächster Eintrag Der Beitrag Ein Hubschrauber für den Mars erschien zuerst auf scinexx | Das Wissensmagazin .'