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Beirat für “Sustainable Finance” nimmt seine Arbeit auf

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Source: Bundesministerium fur Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit Der Beirat soll die Bundesregierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Sustainable Finance-Strategie beraten, bestehende Expertise bündeln und den Dialog zwischen den
'Source: Bundesministerium fur Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit Der Beirat soll die Bundesregierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Sustainable Finance-Strategie beraten, bestehende Expertise bündeln und den Dialog zwischen den relevanten Akteuren fördern. Deutschland soll zu führendem Standort für nachhaltige Finanzen werden Die Bundesregierung hat heute einen Beirat für “Sustainable Finance” eingesetzt. Der Beirat soll die Bundesregierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Sustainable Finance-Strategie beraten, bestehende Expertise bündeln und den Dialog zwischen den relevanten Akteuren fördern. Unter Sustainable Finance (nachhaltige Finanzen) versteht die Bundesregierung die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei Entscheidungen der Finanzmarktakteure. Das Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie verschiedener Bundesressorts. Um nachhaltiges Handeln im Finanzsektor zu stärken, wird derzeit auf Initiative des Bundesfinanz- und des Bundesumweltministeriums sowie in enger Abstimmung mit dem Bundeswirtschaftsministerium eine Sustainable Finance Strategie für Deutschland entwickelt. Dabei geht es auch darum, Sustainable Finance als Wettbewerbsvorteil zu nutzen, um den Finanz- und Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken. Finanzstaatssekretär Dr. Jörg Kukies: “Für Finanzmarktakteure ist es bereits aus Eigeninteresse eine Pflicht, Umwelt- und Klimarisiken bei der Kreditvergabe, Anlagen oder in Versicherungsverträgen zu berücksichtigen. Das sehen nicht nur das Bundesfinanzministerium und die Finanzaufsicht so, sondern inzwischen auch mehrheitlich die Finanzindustrie selbst. Finanzmarktakteure sollten aber auch die Chancen nutzen, die sich aus dem Wandel der Realwirtschaft hin zu einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Wirtschaft ergeben. Wir unterstützen Sustainable Finance schon seit langem auf globaler europäischer und nationaler Ebene. In Deutschland gibt es bereits eine sehr hohe Expertise in diesem Bereich und wir erhoffen uns von dem heute einberufenen Beirat, dass er die Bundesregierung mit seiner Expertise unterstützt und der Finanzindustrie wertvolle Impulse gibt.” Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: “Die Umsetzung der Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsziele betrifft auch den Finanzsektor. Ein zukunftsgerichtetes, nachhaltig ausgerichtetes Finanzsystem ist eine tragende Säule für den Wohlstand unserer Volkswirtschaft und unserer Gesellschaft. Daher ist es unerlässlich, jetzt die Weichen zu stellen: Ökologische und soziale Aspekte müssen bei Investitionsentscheidungen viel mehr als bisher berücksichtigt werden. Verbindliche Offenlegungsregeln zu den Klima- und Umweltauswirkungen einer Investition etwa sind hierfür ein wichtiger Hebel. Das gute ist, dass Rendite und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Unternehmen, die sich ökologische soziale Auflagen setzen, mindern Investitionsrisiken und werden dadurch auch finanziell erfolgreicher. Nachhaltigkeit ist eine Chance, neue Wege zur Wertschöpfung zu erschließen.” In der heutigen, konstituierenden Sitzung des Beirats hat sich dieser ein umfangreiches Arbeitsprogramm gegeben und Karsten Löffler von der Frankfurt School of Finance & Management zu seinem Vorsitzenden bestimmt. 06.06.2019 | Pressemitteilung Nr. 092/19 | Wirtschaft und Umwelt Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für Finanzen Weitere Informationen MIL OSI'

Klimakabinett muss endlich handeln und damit zeigen: Botschaft der Europawahl verstanden

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Source: Bund fur Umwelt und Naturschutz DeutschlandBerlin. Morgen tagt das Klimakabinett der Bundesregierung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die beteiligten Politikerinnen und Politiker auf, mit konkreten
'Source: Bund fur Umwelt und Naturschutz DeutschlandBerlin. Morgen tagt das Klimakabinett der Bundesregierung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die beteiligten Politikerinnen und Politiker auf, mit konkreten Beschlüssen zu zeigen, dass die Botschaft der Europawahl verstanden wurde. Die Lage ist dramatisch. Die Bundesregierung wird nach dem Klimaschutzziel 2020 ebenfalls die nationalen und internationalen Ziele für 2030 verfehlen, wenn nicht endlich entschlossen gehandelt wird. Der BUND fordert nun zügig den dringend nötigen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie eine Kehrtwende im Verkehrsbereich. “Die Zeit des Abwartens und Taktierens muss jetzt endlich vorbei sein. Es ist dringend notwendig, dass alle Ministerinnen und Minister für ihre Bereiche konkrete Vorschläge vorlegen, wie Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann. Dafür ist jetzt schnelles und richtungweisendes Handeln gefordert”, sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. “Uns rennt die Zeit davon. Viele der nötigen Maßnahmen benötigen lange Vorlaufzeiten und ziehen weitreichende Investitionsentscheidungen nach sich. Die Regierung muss jetzt handeln, um beim Klimaziel 2030 noch etwas erreichen zu können.” Es geht aber nicht nur ums Klima. Wie neben dem BUND ebenfalls Wissenschaftler von “Scientists for Future” ganz klar betonen, reichen auch die derzeitigen Maßnahmen zum Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz bei weitem nicht aus. Weiger weiter: “Wir müssen in vielen Bereichen in einem größeren Umfang umsteuern, sei es bei Gebäuden, der Industrie, der Landwirtschaft oder im Verkehr. Wir müssen Energie einsparen und unnötigen Verbrauch vermeiden.” Der BUND kritisiert insbesondere die Blockadehaltung von drei CSU-Verkehrsministern in Folge. “Eines der großen Sorgenkinder beim Klimaschutz ist der Verkehrsbereich. Die Bilanz der CSU-Verkehrsminister auf Bundesebene ist desaströs. Bundesminister Scheuer scheut genau wie seine Vorgänger Ramsauer und Dobrindt davor zurück, die Industrie in die Verantwortung zu nehmen. Trotz vieler Lippenbekenntnisse konnte der Ausstoß klimaschädlicher Gase im Verkehr bisher nicht reduziert werden. Dabei kommt es vor allem darauf an, Alternativen zum eigenen Auto zu stärken”, so der BUND-Vorsitzende. “Der Stärkung der Schiene in allen Bereichen muss dabei absolute Priorität gegeben werden.” Zur Finanzierung der Verkehrswende müssen aus Sicht des BUND Gelder aus dem Straßenneubau umgeleitet und klimaschädliche Subventionen im Verkehr abgebaut werden. In Städten bedeutet eine Verkehrswende zudem eine faire Raumverteilung zwischen den Verkehrsträgern. “Die Wende im Verkehrsbereich wird nur gelingen, wenn es zu weitreichenden Einschnitten kommt. Wir brauchen ein Bonus-Malus-System, die Energiesteuer muss geändert werden, das Dienstwagenprivileg gehört auf den Prüfstand und Deutschland braucht ein Tempolimit”, fordert Weiger. “Und: Die deutschen Autobauer müssen endlich andere Fahrzeuge planen und bauen, sie müssen leichter, sauberer und sparsamer werden.” Voraussetzung für einen erfolgreichen Klimaschutz ist zudem ein hoher Anteil der Erneuerbaren Energien, der bis 2030 auf 65 Prozent gesteigert werden muss. Wie das erreicht werden soll, ist bislang aber mehr als unklar. “Der Ausbau der Windenergie an Land ist in den letzten Monaten dramatisch eingebrochen und der weitere Ausbau der Photovoltaik wird durch den 52-Gigawatt-Deckel bedroht, der im nächsten Jahr erreicht wird”, so Weiger. “Für echten Klimaschutz braucht es eine deutlich höhere Ausbaudynamik. Das Klimakabinett muss jetzt schnell beschließen, wie das Ziel der Bundesregierung bei den Erneuerbaren erreicht werden soll. Dafür braucht es mindestens die Verdoppelung der aktuellen jährlichen Zubau-Mengen.”  Mehr Informationen  BUND-Hintergrund zum aktuellen Stand des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland Klimaschutz im Verkehr Pressekontakt: Arne Fellermann, BUND-Verkehrsexperte, Tel.: (030) 2 75 86-484, arne.fellermann(at)bund.net, Thorben Becker, BUND-Experte für Energie, Tel.: (030) 2 75 86-421, thorben.becker(at)bund.net bzw. Sigrid Wolff, BUND-Pressesprecherin, Tel.: (030) 2 75 86-425, presse(at)bund.net Zur Übersicht MIL OSI'

Europa wählt mehr Umwelt- und Artenschutz

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Source: NABU – Naturschutzbund DeutschlandEine erste Analyse der Europawahl-Ergebnisse Die Ergebnisse besonders in Deutschland zeigen, dass Arten- und Umweltschutz die Menschen sehr bewegt. Daran kommt keine Partei mehr vorbei. Das ist auch höchste
'Source: NABU – Naturschutzbund DeutschlandEine erste Analyse der Europawahl-Ergebnisse Die Ergebnisse besonders in Deutschland zeigen, dass Arten- und Umweltschutz die Menschen sehr bewegt. Daran kommt keine Partei mehr vorbei. Das ist auch höchste Zeit, denn Insektenschwund, Klimakrise und Plastik- und Verpackungsflut dulden keinen Aufschub. Europa – Foto: Lukasz Kobus/European Union 2018 Zwar ist es einen Tag nach der Europawahl natürlich noch schwer zu sagen, was genau die Wahlergebnisse für den Natur- und Klimaschutz und letztlich für die Zukunft unseres Kontinents bedeuten. Ein paar Aussagen lassen sich jedoch auch heute schon treffen: Die Ergebnisse Die Wahlbeteiligung in Deutschland war mit 61,5 Prozent so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Zum Vergleich: Bei der Europawahl 2014 lag die Wahlbeteiligung noch bei 48,1 Prozent. Auch europaweit deutet sich eine deutliche Steigerung der Beteiligung ab.Zu diesem riesigen Erfolg hat auch der NABU beigetragen. Wir haben vielen Menschen klar gemacht, dass Europa wichtig ist – wegen der europäischen Errungenschaften und für den Natur- und Umweltschutz. Die Ergebnisse in den meisten Ländern, ganz besonders aber in Deutschland, zeigen, dass unsere Themen – also Natur-, Umwelt- und Klimaschutz – die Menschen bewegen und die Parteien daran nicht mehr vorbeikommen. Dass die „rot-schwarze Koalition“ im Europaparlament nun keine absolute Mehrheit mehr hat, wie dies bisher immer der Fall war, lässt hoffen, dass nun auch mehr ökologische Inhalte aufgegriffen werden, zum Beispiel, wenn demnächst die neue EU-Kommission gebildet und ihr Arbeitsprogramm entwickelt wird.Wir danken allen NABU-Mitgliedern, Naturfreundinnen und Naturfreunden, die unserem Wahlaufruf gefolgt sind und Europas Natur ihre Stimme gegeben haben. „Eines zeigt das Ergebnis der Europawahl ganz klar: Die Mehrheit der Wähler will, dass sich die Bundesregierung endlich für die Themen Umwelt- und Artenschutz einsetzt. Die schwarz-rote Koalition unter Kanzlerin Merkel ist insgesamt zu träge in Umweltbelangen und muss deutlich mehr Tempo beim Schutz von Arten und Lebensräumen, beim Klimaschutz, in der Verkehrspolitik und bei Maßnahmen gegen Ressourcenverschwendung an den Tag legen. Europaweit ist Deutschland eher Bremser statt Vorreiterin in Sachen Umweltschutz. Insektenschwund, Klimakrise und die Plastik- und Verpackungsflut dulden keinen Aufschub.“Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer Der Wahlkampf In Deutschland und in vielen anderen EU-Ländern war die Aufmerksamkeit für die Europawahl größer denn je. Zusammen mit vielen anderen Verbänden, der „Fridays-for-Future“-Bewegung und Agrar- und Insektenkampagne des NABU haben wir es geschafft, die Themen Klima- und Naturschutz immer wieder ganz oben in die Prioritätenliste bei Umfragen zu bringen. Kaum eine Partei konnte es sich noch leisten, auf diese Themen zu verzichten – zumindest rhetorisch waren sie fast alle dabei.Hierfür gebührt auch allen ehrenamtlich Aktiven ein großer Dank. Ob beim Demonstrieren, beim Schreiben von Postkarten an Politikerinnen und Politiker, bei der Analyse von Wahlprogrammen, dem Drehen von Filmen oder der kreativen Social-Media -Arbeit, der Einsatz kannte keine Grenzen. Vielen Dank. Wie geht es jetzt weiter? Die nächsten Tage und Wochen werden vom Ringen um die Spitzenposten der EU geprägt sein, gefolgt von der Besetzung der Ausschüsse im Europäischen Parlament. Im Herbst wird dann die neu eingesetzte EU-Kommission ihre Arbeit aufnehmen. Parallel dazu laufen die EU-Haushaltsverhandlungen und der Brexit. All dies ist von großer Bedeutung für die dringend erforderliche Wende in der Energie-, Verkehrs-, Ressourcen- und Agrarpolitik, und auch, um die notwendigen Regeln und Investitionen für Klima- und Naturschutz auf den Weg zu bringen.Klar ist: 2020 wird ein entscheidendes Jahr besonders für die Artenvielfalt. Umso wichtiger ist es jetzt, nicht locker lassen! Fazit Der NABU und seine befreundeten Umweltverbände haben sich in den letzten Monaten mit besonders großem Einsatz für Europa engagiert. Jetzt erwarten wir von der Politik ein entschlossenes Handeln für unseren Kontinent und unseren Planeten. Wir lassen die frisch gewählten Abgeordneten nicht mehr unbeobachtet.Dabei nehmen wir auch die Bundesregierung in die Pflicht: Viel zu passiv hat sie sich in den letzten Jahren gezeigt, Umweltschutz blockiert, Initiativen von Nachbarländern nicht aufgegriffen. Vor allem bei den großen anstehenden Herausforderungen in diesem und nächstem Jahr, wie die EU-Agrarreform, die Haushaltsverhandlungen oder das Weltnaturschutzabkommen, muss Deutschland vorangehen. Hier bieten sich in der zweiten Jahreshälfte 2020 durch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft besondere Chancen. Mehr zum Thema MIL OSI'

Alternative Beerdigung: Im Bundesstaat Washington dürfen jetzt menschliche Körper kompostiert werden

Umgebung STERN.DE RSS-Feed - Der Tag im Überblick

Washington ist der erste amerikanische Bundesstaat, der das Kompostieren von menschlichen Körpern erlaubt. Diese Bestattungsart belastet die Umwelt nicht so, wie die konventionelle Beerdigung und Einäscherung es tun.
'Am Dienstag hat Washingtons Gouverneur Jay Inslee ein Gesetz unterzeichnet, das die Kompostierung als alternative Bestattungsmethode menschlicher Überreste anerkennt. Washington ist damit der erste amerikanische Bundesstaat, der dieses Gesetz erlässt. Bisher sagte das Gesetz in Washington aus, dass menschliche Überreste entweder durch Bestattung oder Einäscherung beigesetzt werden müssen.  Bestattungsunternehmen dürfen ab Mai 2020 die Methode der natürlichen organischen Reduktion anbieten. Der menschliche Körper wird dabei mit Substanzen wie Holzspänen und Stroh vermischt. Nach mehreren Wochen entsteht dadurch ein Erdgemisch mit etwa einem Volumen von zwei Schubkarren. Die Verbliebenen können dieses Erdgemisch dann nach ihrem Belieben beisetzen oder, wie auch nach Feuerbestattungen möglich, verstreuen. Es ist die umweltfreundlichste Beisetzungsmethode Erfinderin der Methode ist die amerikanische Architektin und Designerin Katrina Spade. Die Idee der alternativen Bestattung bekam sie durch Landwirte, bei denen die Kompostierung von totem Vieh schon jahrelange Praxis ist. 2014 gründete sie das Urban Death Project, um auf die umweltschädlichen Folgen der gängigen Bestattung aufmerksam zu machen. Ihr Unternehmen Recompose gründete sie 2017 mit dem Ziel, umweltfreundliche Kompostierung für alle zugänglich zu machen. Anhänger der Kompostierung sagen, dass ein Begräbnis oder die Einäscherung die Umwelt extrem belasten. Bei der Verbrennung menschlicher Körper wird Kohlendioxid in die Luft abgegeben. Bei einem normalen Begräbnis in den USA wird erst das Blut aus dem Körper gepumpt, um es dann mit Formaldehyd und anderen Chemikalien zu ersetzen, was zu einer Verschmutzung des Grundwassers führt. Die Kompostierung hingegen hat eine positive Klimabilanz. Quellen : \'AP News\' , Recompose   Feuerwehrmann_14.15'

'Wahnsinniges Konsumverhalten': Filmfest in Cannes schadet der Umwelt

Umgebung n-tv.de - Startseite

Spätestens wenn die High Society der Filmwelt wieder abreist wird klar: Das jährliche Spektakel in Cannes hinterlässt Müllberge, verdreckte Strände und hohe Luftverschmutzung. Die Verantwortung sehen Umweltschützer bei den Stars.
'Spätestens wenn die High Society der Filmwelt wieder abreist wird klar: Das jährliche Spektakel in Cannes hinterlässt Müllberge, verdreckte Strände und hohe Luftverschmutzung. Die Verantwortung sehen Umweltschützer bei den Stars.'

ICCA2019: Potenzial der Städte für Klimaziele nutzen

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Source: Bundesministerium fur Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit Die ICCA2019 sendet ein klares Signal an die Welt: Ambitionierter Klimaschutz und die Einhaltung des Paris-Abkommens und der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung sind
'Source: Bundesministerium fur Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit Die ICCA2019 sendet ein klares Signal an die Welt: Ambitionierter Klimaschutz und die Einhaltung des Paris-Abkommens und der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung sind machbar. Eine Partnerschaftserklärung wurde verabschiedet. Zusammenarbeit aller Regierungsebenen und lokaler Klimaschutz als Hebel für Ambitionssteigerungen Die internationale Klimakonferenz ICCA2109 in Heidelberg geht nach zwei Tagen intensiven Austauschs zu Ende. Vier Monate vor dem Klimagipfel des Generalsekretärs der Vereinten Nationen (VN) senden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein klares Signal an die Welt: Ambitionierter Klimaschutz und die Einhaltung des Paris-Abkommens und der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung sind machbar. Ein Schlüssel dafür sind klimagerechte und nachhaltige Städte. Ihr Potenzial muss durch ein Zusammenwirken aller Regierungsebenen gehoben werden. Die Vertreterinnen und Vertreter der Nationalregierungen verabschiedeten eine Partnerschaftserklärung zum gemeinsamen Klimaschutz. Darin erklärten sie unter anderem, einen Finanzrahmen zu entwickeln, der Investitionen in eine klimafreundliche Infrastruktur auf lokaler Ebene ermöglicht. Die Länder und Regionen sicherten zu, Verantwortung für eine Raumplanung zu übernehmen, die den Klimawandel berücksichtigt. Die Städte sagten zu, Klimaziele bei der Erbringung aller relevanten Dienstleistungen zu berücksichtigen. Als gemeinsames Ziel über alle staatlichen Ebenen hinweg formulierten die Teilnehmer, einen durch Zusammenarbeit gekennzeichneten Klimaschutz zu verfolgen, der innovativ und motivierend ist. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: “Hier in Heidelberg wurde ganz deutlich: Wir können es schaffen. Wir haben neue Erkenntnisse und Partner gewonnen und neue Bündnisse geschmiedet. Wir haben das Wissen und den Willen, gemeinsam zu handeln und uns bei der Umsetzung des Paris-Abkommens zu unterstützen. Ich gehe nun gestärkt nach Berlin, nach New York und Santiago de Chile. Jetzt setzen wir es gemeinsam um – mit unseren Ko-Gastebern Heidelberg und Baden-Württemberg und vielen Städten und Regionen und Netzwerken aus aller Welt.” Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller: “Es ist Zeit zum Handeln. Diesen Geist habe ich bei allen Gesprächen auf dem ICCA wahrgenommen. Die nächsten Jahre sind entscheidend dafür, ob wir den Klimawandel eindämmen und unseren Planeten als lebenswert erhalten können. Diese Überzeugung haben wir hier alle geteilt. Deshalb ist die weltweite Vernetzung der regionalen und der lokalen Ebene so wichtig. In unserer Under2Coalition wird dieses Miteinander schon deutlich. Klimaschutz geht nur gemeinsam.” Konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz seien beim kommunalen Klimaschutzkongress im Rahmen der ICCAs diskutiert worden, so Untersteller weiter. “Zum Beispiel die Wärmewende. Wir wollen weg von fossilen Energieträgern und werden unsere kommunalen Wärmenetze dekarbonisieren. Es gibt dafür bereits gelungene Beispiele in den Kommunen im Land. Diese Beispiele werden wir nutzen, um die Wärmewende im ganzen Land voranzutreiben.” Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: “Städte und Regionen aus der ganzen Welt haben hier viele Beispiele für effektiven Klimaschutz gezeigt. Wir Städte wollen aber mehr erreichen. Wir brauchen einen Umstieg auf eine fossilfreie Wirtschaftsweise. Wir fordern die Nationalregierungen auf, die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Klimaschutzes in Städten zu verbessern. Wir müssen dazu CO2-Emissionen konsequenter als bisher bepreisen. Die Einnahmen sollten unter anderem dem Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur in den Städten zugutekommen. Ein möglicher Ansatz dafür ist ein Planet Future Fund.” Die International Conference on Climate Action in Heidelberg wurde am 22. und 23. Mai 2019 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg ausgerichtet. Während der Konferenz mit über 1.000 Teilnehmer aus über 100 Ländern wurde intensiv gearbeitet. Es wurde vor allem deutlich, wie entscheidend die richtigen Rahmenbedingungen sind, damit Städte und Gemeinden ihr Rolle als Klima- und Nachhaltigkeitsakteure ausüben können – von Wissen über finanzielle Mittel und bis zu ordnungspolitische Bedingungen. Die Anwesenden waren sich darüber einig, die Verbesserung der Rahmenbedingungen schnell anzugehen. Ein wesentliches Ergebnis der ICCA2019 ist die Annahme einer Partnerschaftserklärung zur Regierungsebenen übergreifenden Zusammenarbeit beim Klimaschutz und Klimaanpassung. Darin bekennen sich Staaten, Städte und Kommunen sowie Bundesstaaten bzw. Regionen und Netzwerke zu mehr Kooperation, Kommunikation und Unterstützung bei der Umsetzung des Paris Abkommens und der VN Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und legen dafür prioritäre Handlungsfelder fest. Die Erklärung wurde bei einem hochrangig besetzten runden Tisch von Vertretern aller drei Ebenen und ihrer Netzwerke angenommen. Nach der ICCA2019 werden voraussichtlich weitere Partner hinzukommen um sodann gemeinsam an der Umsetzung der Erklärung zu arbeiten und diese auch in für den Klimagipfel des VN-Generalsekretärs im September nutzbar zu machen. Das Ergebnis von Heidelberg enthält praktische Handlungsempfehlungen für die verbesserte Kooperation für ambitionierteren Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung zum Beispiel betreffend den Abbau von Hemmnissen bei der Finanzierung lokaler Projekte oder die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung kommunaler Klimaschutzprogramme. Außerdem wurde an Initiativen gearbeitet, die Städte und Gemeinden zu ambitionierterem Klimaschutz befähigen und nachhaltige Infrastrukturentwicklung fördern sollen. Einzelne dieser Ergebnisse und Initiativen werden über die nächsten Monate noch weiter vervollständigt und dann an den Klimagipfel des VN-Generalsekretärs weitergereicht, wo sie im September verkündet werden. Eine Zusammenfassung der Konferenzergebnisse wird als “Heidelberg Outcome” in Kürze auf der Konferenzwebseite dokumentiert. 2030-Agenda Nachhaltigkeitsziele – SDGs Pariser Klimaschutzabkommen 23.05.2019 | Pressemitteilung Nr. 083/18 | Klimaschutz Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg Meldungen zum Thema MIL OSI'