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BMW Motorrad Concept R18.

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Source: BMW GroupMünchen/Cernobbio. Im umtriebigen Miteinander von Tradition und Moderne des Concorso d’Eleganza Villa d’Este zeigt BMW Motorrad einen einnehmenden Gegenentwurf zu einer immer schnelllebigeren, von Technologie getriebenen Zeit. Es
'Source: BMW GroupMünchen/Cernobbio. Im umtriebigen Miteinander von Tradition und Moderne des Concorso d’Eleganza Villa d’Este zeigt BMW Motorrad einen einnehmenden Gegenentwurf zu einer immer schnelllebigeren, von Technologie getriebenen Zeit. Es ist eine Rückbesinnung auf den Kern der Marke, versehen mit einem modernem Twist: Das BMW Motorrad Concept R18 überträgt die Essenz großer BMW Motorrad Klassiker in die heutige Zeit – und verbindet damit historischen Motorradbau mit moderner Custom-Attitüde. Dr. Markus Schramm, Leiter BMW Motorrad, beschreibt diesen Entwurf wie folgt: „Mit diesem Traumbike präsentieren wir unsere Vorstellung eines emotionalen und authentischen Angebotes von BMW Motorrad für das große Cruiser Segment.”Das BMW Motorrad Concept R18 zeigt, wie die Fortschreibung eines 60er-Jahre-Boxers heute als puristisches Custom Bike aussehen könnte und vereint alle klassischen BMW Motorrad Design-Ikonen in sich. „Mit seiner klar lesbaren Ästhetik verkörpert das Concept R18 für mich genau das, was Motorradfahren im Kern ausmacht: Fühlen statt Denken und Technologie nicht als Selbstinszenierung, sondern als Raum für Fantasie. Dieses Concept Bike begeistert, du willst es unbedingt fahren. Und wenn du abgestiegen bist, stellst du es nicht einfach nur in die Garage und gehst weg – du drehst dich nochmal um und schaust zurück“, erklärt Edgar Heinrich, Leiter BMW Motorrad Design.Konsequent puristisch mit zeitlosen Proportionen. Das BMW Motorrad Concept R18 ist die Essenz eines Motorrads, eine Art Urform sozusagen. In bester Custom-Manier zelebriert es die Kunst des Weglassens und legt umso höheres Augenmerk auf das, was noch zu sehen ist. „Die größte Herausforderung im Motorradbau ist, ohne Abdeckungen alles sichtbar zu machen. Jedes Teil hat eine funktionale Aufgabe. Diese absolut ehrliche Herangehensweise trauen sich nicht viele“, sagt Bart Janssen Groesbeek, Designer des Concept Bikes. Das BMW Motorrad Concept R18 ist auf den ersten Blick als echte BMW zu erkennen: Boxermotor, Schleifenrahmen, freiliegende Kardanwelle und der tropfenförmige Tank mit schwarzer Lackierung und handgezogenen weißen Kontrastlinien interpretiert die typischen Designikonen früherer BMW Motorrad Klassiker selbstbewusst und mit geradliniger Modernität. Die ausbalancierten Proportionen erinnern an Klassiker wie die BMW R5 und vermitteln bereits aus Entfernung die zeitlose Schönheit der konsequenten Reduktion auf das Wesentliche. Rahmen und Tank zeichnen gemeinsam eine durchgehende Linie vom Lenkkopf bis zum eingefassten Hinterachsgehäuse und verleihen der Seitenansicht eine fließende, elegant anmutende Note. Die großen Speichenräder (vorn 21 Zoll, hinten 18 Zoll) sorgen für eine souveräne Proportion und formen eine perfekte Balance zum dominanten Antrieb. Ein anderer historischer Bezug sind die Reifen: damals wie heute sind Metzeler Reifen verbaut.Die BMW Boxertradition findet zu neuer Größe. Das Herzstück des BMW Motorrad Concept R18 bildet ein neuentwickelter, großer Zweizylinder Boxer-Motor mit 1800 ccm. Sein Erscheinungsbild erinnert bewusst an die Boxermotoren die bei BMW Motorrad bis Ende der 1960er Jahre gebaut wurden – nur eben mit deutlich größerem Hubraum und moderner Luft-Öl-Kühlung. Der große Prototypen-Boxer ist bis ins Detail gestaltet: Motorblock und Getriebe aus glasperlengestrahltem Aluminium bieten den handpolierten Aluminiumteilen wie der Riemenabdeckung und den Ventildeckeln eine ideale Bühne. Die Motorplakette trägt den Namen des Concept Bikes und setzt einen hochwertigen Akzent. Daneben schafft ein Solex Doppel-Vergaser – ähnlich dem in einem BMW 2002 – konstruktionstechnisch die Verbindung zur Historie der Marke und macht das authentische Erscheinungsbild komplett.Ein optisches Highlight ist die freiliegende verchromte Kardanwelle, die das Hinterrad mit dem Antrieb verbindet. Auch sonst finden sich keine Abdeckungen am Motorrad; die Technik ist bewusst sichtbar gemacht und in Szene gesetzt. Ebenso ist die Elektronik des Concept Bikes lediglich auf Starter und Licht reduziert und unterstreicht das puristische Konzept.Das BMW Motorrad Concept R18 ist die dritte, jetzt hauseigene Interpretation des großvolumigen Boxer-Motors von BMW Motorrad. Vergangenen Dezember wurde auf der Yokohama Hot Rod Show der Aufbau der japanischen Custom-Schmiede CUSTOM WORKS ZON rund um diesen neuartigen Prototypen-Motor präsentiert. Die „Departed“ gewann die höchste Auszeichnung der Show, den „Best of Show Motorcycle“ Award und begeistert mit klassischer Formgebung, modernen Produktionstechniken und jeder Menge Handwerkskunst in den Detaillösungen. Nächster Aufschlag war die Interpretation durch Revival Cycles. Die aus Austin, Texas stammenden Customizer kreierten mit ihrem „The Revival Birdcage“ Aufbau ein spektakuläres Bike, die den Big Boxer hervorragend in Szene setzt. Der eigens entwickelte Rahmen aus Titan besticht mit freier Sicht auf Motor und Antrieb aus jeder Perspektive. Diese US-amerikanische Inszenierung sorgte vergangenen Monat auf der Handbuilt Show in Texas für Furore.Hochwertige Details in echter Custom Arbeit. Farblich gibt sich das BMW Motorrad Concept R18 klassisch. Das Thema ist ganz BMW: Die weißen, handgezogenen Linien auf Gabel und Tank interpretieren in Kombination mit der Grundfarbe Schwarz das klassische BMW Farbschema. Ein dezenter gelbgoldener Lackeffekt verleiht der hellen Doppel-Linierung eine exklusive Note und auch die schwarze Effekt-Lackierung auf Tank und Gabelholmen erhält in bester Custom-Manier durch große metallische Partikel in verschiedenen Lackschichten eine besondere Tiefe, wenn die Sonnenstrahlen auf diese Partien treffen.Der geprägte Einzelsitz aus Leder orientiert sich optisch an den Klassikern der 50er-Jahre. Neu interpretiert und etwas komfortabler fügt er sich mit der hochwertigen Prägung perfekt in das ebenso puristische wie hochwertige Gesamtbild ein. Unterhalb des Sitzes sitzt integriert das Cantilever-Federbein. Auch die Grafik der Scheinwerfergestaltung erinnert an die 1950er Jahre. Die klassische U-Form auf den damaligen Deckgläsern wird hier in Form von LED-Lichtelementen interpretiert.Jedes dieser Details trägt zum einzigartigen Charakter des Concept Bikes bei und unterstreicht dessen Gesamtaussage: Das BMW Motorrad Concept R18 bringt die historisch gewachsene Designsprache mit aktuellen Funktionalitäten von BMW Motorrad in einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Zudem wurde speziell für Präsentation des Concept Bikes im Rahmen des Concorso d’Eleganza Villa d’Este eine thematisch passende, exklusive Jacke aus Pferdeleder entworfen, die die Ästhetik der Zeit von damals wieder aufleben lässt. Die Jacke besticht durch ihre sehr glatte Oberfläche mit wenig Narbung, die Protektoren sind fast unsichtbar eingearbeitet.Kontrapunkt zur heutigen Zeit. „Für mich adressieren Motorräder wie das BMW Motorrad Concept R18 ein immer größer werdendes Bedürfnis eines wachsenden Teils der Motorradszene: Anstelle von Technologie als Innovationstreiber steht Simplifizierung, Authentizität und Nachvollziehbarkeit im Vordergrund. Ich beobachte eine fast romantische Sehnsucht nach Mechanik. Mit diesem Concept Bike interpretieren wie dieses Bedürfnis auf unsere Weise und setzen ein analoges Statement in der digitalen Zeit. Wir haben eine reiche Geschichte an ikonischen Motorrädern mit genau diesen Designmerkmalen und wir glauben, dass sie mit aktueller Technik auch heute hervorragend funktionieren“, schließt Edgar Heinrich. Pressematerial zu den BMW Motorrädern sowie der BMW Motorrad Fahrerausstattung finden Sie im BMW Group PressClub unter www.press.bmwgroup.com. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an: Antonia Cecchetti, Kommunikation BMW MotorradTelefon: +49 89 382-60757, Antonia.Cecchetti@bmw.de Tim Diehl-Thiele, Leiter Kommunikation BMW MotorradTelefon: +49 89 382-57505, Tim.Diehl-Thiele@bmw.de Internet: www.press.bmw.deE-mail: presse@bmw.de Die BMW Group Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern. Im Jahr 2018 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2.490.000 Automobilen und über 165.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2018 belief sich auf 9,815 Mrd. €, der Umsatz auf 97,480 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte das Unternehmen weltweit 134.682 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert. www.bmwgroup.comFacebook: http://www.facebook.com/BMWGroupTwitter: http://twitter.com/BMWGroupYouTube: http://www.youtube.com/BMWGroupViewInstagram: https://www.instagram.com/bmwgroupLinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bmwgroup/ MIL OSI'

M. Streck: Last Call: Er kam auf dem Motorrad und ging als Gandalf

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Sieben Jahre verbrachte Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London. In diesen sieben Jahren veränderte sich die Welt. Und er sich auch.
'An der Londoner U-Bahnstation Knightsbridge lag am Donnerstagnachmittag ein großer Packen Zeitungen mit dem Foto eines alten Mannes auf der Titelseite. Es war windig an diesem Nachmittag, die Titel des \'Evening Standard\' verwehten, und man musste schon sehr genau hinsehen. Der alte Mann mit dem langen weißen Bart, ist eigentlich noch ein verhältnismäßig junger Mann. Julian Assange, 47, an diesem Morgen von der Polizei abgeführt aus der ecuadorianischen Botschaft ums Eck und ins Gerichtsgebäude nach Westminster verbracht.Es waren verstörende Bilder, wie er, der WikiLeaks-Gründer aus der Botschaft gezogen wurde, in die er vor sieben Jahren geflüchtet war. Damals verkleidet als Motorrad-Kurier, es lief die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.Julian Assange Kombo2Sieben Jahre, man sieht ihm das an, sind eine verdammt lange Zeit. In diesen sieben Jahren regierte erst ein schwarzer und nunmehr ein mandarinenfarbener Präsident im Weißen Haus. Vor sieben Jahren gab es die AfD noch nicht und Brexit erst recht nicht. Vor sieben Jahren wurde Borussia Dortmund zuletzt deutscher Meister. Als Anhänger dieses Vereins weiß ich, wie lang sieben Jahre sein können. Assange ist in dieser Zeit in seiner Kemenate ein alter, bleicher und bitterer Mann geworden. Er kam auf dem Motorrad und ging als Gandalf.Drei Assange-Fans vor der BotschaftVor der Botschaft standen sehr viele Fernsehteams aus der ganzen Welt und nur vereinzelt ein paar Anhänger von Assange; sie demonstrierten für seine Freiheit, aber dafür war es jetzt zu spät. Drei Demonstranten warteten vor dem schönen Gebäude unter dem Balkon, von dem aus Assange ein paar Mal zu seiner Gemeinde gesprochen hatte. Sie warteten darauf, dass sie mehr werden würden, aber sie wurden nicht mehr. Dragoslav aus Serbien, Pierre aus Frankreich und Jon aus Sizilien, der eine \'Game of Thrones\'-Jacke trug und ganz viele Schraubenzieher am Gürtel. Er nannte sich \'Jon the builder\'. Die drei Männer trafen sich hier zum ersten Mal. Sie waren traurig, Fans der ersten Stunde. Dragoslav hatte vormittags mit angesehen, wie Assange in den Polizeiwagen geschoben wurde, wie er gerufen hatte, es geschehe Unrecht. \'Er sah bleich aus\', sagte Dragoslav, \'ich hatte Mitleid mit ihm\'. Und vielleicht sei es für ihn gut, dass es mit dem Spuk jetzt vorbei sei. Er hoffe nur, dass die Amerikaner Julian nicht foltern würden. Jon the Builder sagte, er würde Assange den Nobelpreis verleihen, wenn er könnte. Pierre sagte nichts außer seinem Namen.Assange Verhaftung London_12.35Ich kann nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die Assange-Fans sind. Mir sind sie grundsätzlich auch näher als, sagen wir, Meghan-Markle-Fans oder welche von Bayern München. Er war mal ein großer und wichtiger Whistleblower, die WikiLeaks-Dokumente damals eine Offenbarung für die ganze Welt. Allerdings kenne ich auch Menschen, die Assange wirklich kennen und sogar richtig gut. Die mit ihm zusammenarbeiteten und eng befreundet waren und es nicht mehr sind. Die sagen, er habe die Bodenhaftung verloren und sei durch und durch narzisstisch. Und die die Vergewaltigungsvorwürfe der beiden Frauen aus Schweden nicht abtun als ein Komplott von Geheimdiensten und kein Mitleid hatten mit ihm und seinen 20 Quadratmeter Leben in London.Die Sache mit den Mails von Hillary ClintonJulian Assange war immer schon wunderlich, im Laufe der Jahre wurde er aber noch wunderlicher. Er half der Donald Trump-Kampagne mit geleakten Mails von Hillary Clinton. Er empfing den britischen Rechtspopulisten Nigel Farage. Er empfing auch Lady Gaga, Pamela Anderson, Vivienne Westwood und den früheren Fußballprofi Eric Cantona. Einmal empfing er einen befreundeten Kollegen von mir. Sie tranken zwei Flaschen Rotwein in seinem Zimmerchen, es stank fürchterlich, und Assange sprach über sein Lieblingsthema: sich selbst. Mein Kollege war froh, dass er nach drei Stunden wieder raus war. Julian Assange blieb noch drei Jahre.Porträt Julian Assagne - Was ihn nun droht_17.00Seine Mutter in Australien erklärte immer wieder, dass ihr Junge krank sei und dringend an die frische Luft gehöre und an die Sonne. Und irgendwann jedenfalls begannen Ecuadorianer und Assange, sich gegenseitig ganz furchtbar auf die Nerven zu gehen. Es war wie ein Streit unter Nachbarn, der mit einer Kleinigkeit anfängt und dann eskaliert. Assange spionierte seine Gastgeber aus, und die spionierten zurück. Gegen Ende nannten die Ecuadorianer ihn nicht mehr beim Namen, sondern nur noch \'The Guest\'. Tags vor seiner Verhaftung gab WikiLeaks eine Pressekonferenz. Die Chefin Kristinn Hrafnsson erklärte, ihr sei kompromittierendes Video-Material angeboten worden, aufgenommen mit Kameras aus der Botschaft. Die Erpresser hätten dafür drei Millionen Euro verlangt. Sie sagte auch, ihr Freund Julian lebe ein Leben wie die reale Version der Truman-Show. Keine 24 Stunden später wurde Julian Assange verhaftet. Die Amerikaner wollen, dass er ausgeliefert wird. Ihm drohen fünf Jahre Haft. Es sei denn, sein neuer Freund Trump schaltet sich ein. Aus Schweden meldete sich die Anwältin von einer der Frauen, die er vergewaltigt haben soll. Sie will um die Wiederaufnahme der Ermittlungen kämpfen. Die Anwältin sagte, ihre Mandantin habe auf diesen Tag gewartet. Seit neun Jahren. 11-USA wollen Auslieferung von Assange-6025259878001'