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Landwirtschaft nachrichten | Njus Deutchland

Jungbauern gehen nach Afrika

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Source: Deutscher BauernverbandDie Schorlemer Stiftung vermittelt zum ersten Mal Praktikantinnen und Praktikanten auch nach Afrika. Ein Austauschprogramm mit Uganda bietet zehn jungen Berufstätigen und Studierenden aus den Bereichen Landwirtschaft
'Source: Deutscher BauernverbandDie Schorlemer Stiftung vermittelt zum ersten Mal Praktikantinnen und Praktikanten auch nach Afrika. Ein Austauschprogramm mit Uganda bietet zehn jungen Berufstätigen und Studierenden aus den Bereichen Landwirtschaft und Gartenbau die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen auf dem schwarzen Kontinent zu sammeln. Diese Bildungspower entsteht, wenn die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbands (DBV) und die Andreas Hermes Akademie (AHA) ein gemeinsames Projekt entwickeln, wie der Praktikantenaustausch Uganda 2019.   Kernanliegen dieses Austausches ist, junge Nachwuchskräfte auf internationaler Ebene zu fördern und zu vernetzen, um einen kontinuierlichen Wissenstransfer zu garantieren. Er soll neue berufliche Möglichkeiten eröffnen und die sozialen Kompetenzen stärken. Neben allem fachlichen Wissen ist es letztendlich wichtig, dass aus unserem Nachwuchs erfrischende und motivierte Persönlichkeiten hervorkommen, die kulturell offen, anpassungsfähig und selbstbewusst sind. „Mit diesen Aktivitäten leistet der landwirtschaftliche Berufstand eine echte und praxisnahe Entwicklungsarbeit“, unterstreicht der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Gerald Dohme, den bevorstehenden Projektstart.   Die Teilnehmer erleben in drei Monaten Praktikumszeit die ugandische Lebensweise und können sehen, wie Landwirtschaft in einem gemäßigt-tropischen Land ausgeübt wird. Im Gegenzug kommen zehn Ugander auf landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland. Hier lernen sie nicht nur moderne Technik kennen, sondern auch wie Landwirte wirtschaften und leben. Die Teilnehmer beider Seiten sollten im Alter von 20 bis 35 Jahren sein, müssen praktische Erfahrung vorweisen und gut Englisch sprechen.   Gefördert wird das Afrika-Programm vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“.   Die Schorlemer Stiftung entsendet Praktikanten auch noch in weitere 11 Länder weltweit.   Mehr Informationen zum Programm und Anfrage an Schorlemer Stiftung des DBV Lisa Sbitnew E-Mail: l.sbitnew@bauernverband.net Telefon: 030-31904311       MIL OSI'

Klöckner: Wir sorgen für mehr Tierwohl, schaffen Planungs- und Investitionssicherheit für die Landwirte

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Source: Bundesministerium fur Ernährung und Landwirtschaft Neuregelung der Kastenstandhaltung, mehr Platz für Schweine Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wird morgen die Länder- und Verbändebeteiligung zur Änderung der
'Source: Bundesministerium fur Ernährung und Landwirtschaft Neuregelung der Kastenstandhaltung, mehr Platz für Schweine Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wird morgen die Länder- und Verbändebeteiligung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung einleiten. Dazu erklärt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner: “Mit unserem Verordnungsentwurf schaffen wir mehr Platz und Tierwohl im Stall. Gleichzeitig berücksichtigen wir aber auch die wirtschaftlichen Notwendigkeiten der Schweine haltenden Betriebe. Ich weiß um die Herausforderungen, vor denen sie stehen – weitere Strukturbrüche in der Sauenhaltung wollen wir mit unserem Vorschlag vermeiden. Beides bringen wir zusammen: Tierwohl und Wettbewerbsfähigkeit. Vorgesehen ist konkret, dass nach einer Übergangsfrist die Fixationszeit von Sauen deutlich verkürzt, die Länge des Kastenstands und die Mindestgröße der Abferkelbucht erhöht werden. Gleichzeitig ermöglichen wir es den Betrieben, während dieser Zeit die vorhandenen Kastenstände im Deckzentrum weiter zu nutzen und sich auf die Umstellung einzustellen. Die Maßnahmen kurzfristig umzusetzen, das wäre gerade für die kleinen Betriebe nicht machbar. Mit der Frist stellen wir ihre Wettbewerbsfähigkeit sicher und schaffen Investitionssicherheit. Dafür müssen die Sauenhalter ein verbindliches Umstellungskonzept vorlegen sowie, falls erforderlich, einen Bauantrag stellen. Wir wollen die Produktion bei uns in Deutschland halten, nur hier haben wir Einfluss auf die Bedingungen.” Hintergrund:Am 24.11.2015 hat sich das Oberverwaltungsgericht (OVG) Sachsen-Anhalt mit der Vorschrift des § 24 Absatz 4 Nummer 2 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV), nach der “jedes Schwein ungehindert aufstehen, sich hinlegen sowie den Kopf und in Seitenlage die Gliedmaßen ausstrecken” können muss, befasst. Nach Auffassung des OVG Sachsen-Anhalt sind die Anforderungen der genannten Vorschrift nur dann erfüllt, wenn die Breite des Kastenstandes mindestens der Widerristhöhe (= Stockmaß) des Schweines entspricht oder dem Tier die Möglichkeit eröffnet wird, die Gliedmaßen ohne Behinderung in die beiden benachbarten leeren Kastenstände durchzustrecken. Im Lichte dieses Urteils entspricht der überwiegende Teil der deutschen Sauen haltenden Betriebe derzeit nicht der geltenden Rechtslage. Eine kurzfristige Durchsetzung der Rechtslage auf Basis des Urteils des OVG Sachsen-Anhalt durch die zuständigen Behörden der Länder würde für viele Betriebe zu erheblichen Belastungen führen und nicht zu leisten sein. Mit der jetzt vorgesehenen Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bekommen die Sauenhalter die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit, aber auch klar kommuniziert, was das Ziel ist. Wesentlicher Inhalt des Verordnungsentwurfs: Deckzentrum Zukünftige maximal zulässige Fixationsdauer von Sauen im Kastenstand: Reduzierung von derzeit ca. 35 auf 8 Tage zugunsten der Gruppenhaltung. Zukünftige Anforderung an den Kastenstand: o Mindestbreite: Widerristhöhe der Tiere abzüglich ca. 17 %, definiert in drei “Größenklassen”o Mindestlänge: 220 cm statt der bisher üblichen 200 cm. Abferkelbereich Zukünftige maximal zulässige Fixationsdauer: Reduzierung von derzeit ca. 35 auf 5 Tage – lediglich Fixation um den Geburtszeitraum herum. Zukünftige Anforderung an den Kastenstand: Die Mindestlänge soll zukünftig 220 cm statt den bisher üblichen 200 cm betragen. Zukünftige Mindestgröße der Abferkelbucht: In der Abferkelbucht muss eine für die Sau uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche von mindestens 5 m² zur Verfügung stehen und die Sau muss sich ungehindert umdrehen können. Übergangsfristen Übergangsfrist 15 Jahre, nach 12 Jahren müssen die Betriebe ein verbindliches Umstellungskonzept vorlegen sowie, falls erforderlich, einen Bauantrag gestellt haben. Die Behörden können im Einzelfall zur Vermeidung unbilliger Härten eine Verlängerung um längstens zwei Jahre genehmigen. Diese Seite MIL OSI'